ÖVI: Fragwürdige Panikmache gegen Hausverwaltungen

Wien (OTS) - Schlechte Polemiken werden nicht besser, wenn man sie wiederholt. "Die jüngste Studie des Marktforschungsunternehmens Kreutzer, Fischer & Partner über die Zufriedenheit mit Hausverwaltungen geht von den selben falschen Zahlen aus, wie andere Gegner einer privaten Immobilienwirtschaft", erklärt Udo Weinberger, Präsident des Österreichischen Verbandes der Immobilientreuhänder (ÖVI).

Es ist sachlich schlichtweg falsch, dass Hausverwaltungen von den so genannten Mietpreiserhöhungen der vergangenen Jahre profitiert haben. In Häusern, die den Preisrestriktionen des Mietrechtsgesetzes unterworfen sind, findet die Koppelung des Hausverwalterhonorars an den Kategorie-A-Mietzins statt. Die so genannten Preissteigerungen, wie sie die Statistik Austria den Praktikern der Immobilienwirtschaft versucht hat vorzurechnen, begründen auf einer Umstellung der Parameter für den Mikrozensus, die im Verbraucherpreisindex berücksichtigt worden sind.

Österreichs Mietsteigerungen bewegten sich in den vergangenen Jahren moderat im Rahmen des VPI, wie eine Studie der Forschungsgesellschaft für Wohnen, Bauen und Planen analysiert hat. "Vom aktiven Drehen an der Mietpreisschraube durch die Hausverwaltungen kann also keine Rede sein", kritisiert Weinberger die Panikmache durch den Geschäftsführer der Consultingfirma. Auch ignoriert die Kreutzer-Studie den qualitativen Anstieg im Wohnungsbestand während der vergangenen zehn Jahre.

Realitätsfremd ist zudem noch die Behauptung, im Hausverwaltergewerbe finde kein Wettbewerb statt. "Im Gegenteil, die Konkurrenz der Hausverwaltungen speziell am Eigentumswohnungsmarkt ist beinhart", kontert Branchenkenner Udo Weinberger. "Aus all diesen wenig fundierten Aussagen der Studienersteller, kann sich schließlich jeder selbst ein Bild machen, wie die Qualität der Befragung zur Zufriedenheit der Mieter und Wohnungseigentümer aussieht", resümiert Weinberger.

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