Die zukünftigen Pädagogischen Hochschulen sind NICHT die "alten Pädak's mit neuem Türschild"

Entgegnung zur Darstellung des Bildungssprechers der Grünen in der OTS0174 vom 14.9.2005

Linz (OTS) - Natürlich bringen die neuen Pädagogischen Hochschulen nicht die gemeinsame Lehrerausbildung für alle Lehrergattungen, aber sie stellen doch in ganz wesentlichen Bereichen eine sehr wichtige gute Weiterentwicklung dar:

1. Strukturell werden aus den bisherigen 51 Institutionen, die sich mit Pflichtschullehreraus-, fort- und -weiterbildung befassen, 10-11 neue hochschulische Organisationseinheiten.

2. Dadurch wird das so dringend notwendige Kontinuum der Lehrerbildung mit starkem Schwerpunkt auf die Fort- und Weiterbildung viel besser als bisher ermöglicht! Auch die von Brosz zu Recht eingeforderte Beachtung der aktuellen Herausforderungen wird gerade durch die möglichen Synergien viel besser realisiert werden können.

3. Durch die Öffnung für andere Berufsfelder ist auch die geforderte Flexibiltät gut machbar!

4.Das durch die vielen europäischen Partnerschaften der bisherigen Pädagogischen Akademien eindrucksvoll bestätigte sehr gute Ausbildungskonzept, das natürlich hochschulisch weiter entwickelt wird, bekommt nunmehr endlich auch den entsprechenden akademischen Status gemäß der Bologna-Erklärung der europäischen BildungsministerInnen.

5. Durch die Festschreibung der Forschungsverpflichtung wird dieses akademische Niveau noch zusätzlich verbessert werden!

Also: Es hat sich gelohnt, dass wir jahrelang diese Umwandlung der Pädagogischen Akademien vorbereitet haben! Ein wichtiger und großer Schritt ist gelungen!

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Direktor Dr. Hans Schachl
Vorsitzender der Bundesleitungskonferenz
der Pädagogischen Akademien
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