ÖH Uni Wien: Haider nervt.

Der "Uni-Scheck" ändert nichts an den Zugangsbeschränkungen sondern stellt einen neuen Höhepunkt in der absurden Debatte dar

Wien (OTS) - "Eigentlich müsste dieser Vorschlag nicht kommentiert werden. Die penetrante Art des BZÖ, allen Untätigkeit vorzuwerfen, die zu diesem Unsinn keine Stellungnahme abgeben, lässt uns eben keine andere Wahl", zeigt sich Doris Gusenbauer vom Vorsitzteam der ÖH Uni Wien unbeeindruckt.

Schon bei der Einführung der Zugangsbeschränkungen war der politische Wille der Regierung dazu klar erkennbar - der Versuch, das Vorgehen als "Notmaßnahme" wegen des EuGH-Urteils darzustellen täuscht nicht über die jahrelange Untätigkeit des Bildungsministeriums und das Kalkül, die Situation für die Einführung von Hürden auszunützen, hinweg. Aus den Reihen derselben Regierung, die diese Beschränkungen eingeführt hat, kommt nun ein Vorschlag, der an den Beschränkungen selbst nichts ändert, gepaart mit der üblichen Wortwahl von Numerus-Clausus-"Flüchtlingen".

All dies passt zur derzeitigen Stimmung: jegliche Kritik wird seitens der Regierungsparteien als "Krankrederei" verunglimpft, der OECD-Bericht und seine vernichtende Kritik werden von Gehrer nur durch leicht durchschaubare Zahlenspiele, die versuchen sollen über das Dilemma hinwegzutäuschen, schöngeredet. "Die Zugangsbeschränkungen stellen nach der Einführung der Studiengebühren die nächste schwerwiegende soziale Hürde dar, daran werden auch die Darbietung kruder BZÖ-Ideen oder die Schönfärberei seitens der ÖVP nichts ändern. Die eben veröffentlichte OECD-Studie belegt das Versagen eindrucksvoll", so Doris Gusenbauer abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Referat für Öffentlichkeitsarbeit, ÖH Uni Wien
Magdalena Köhle: 0664 / 820 37 57
Dominik Sinnreich: 0676 / 638 93 37

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | OHW0001