80 zusätzliche Arbeitsplätze im NÖ Hilfswerk

Hilfswerk-Präsident Ernst Strasser begrüßt Regierungsinitiative im Pflegebereich

St. Pölten (OTS) - Das NÖ Hilfswerk begrüßt die Entscheidung der Bundesregierung, im Rahmen der Qualifizierungsoffensive in den Ausbau der Pflegeberufe zu investieren. "Die Gelder werden damit genau in jenen Bereich gelenkt, wo sie am nötigsten gebraucht werden!" so Dr. Ernst Strasser, Präsident des NÖ Hilfswerks. "Denn dem drohenden Pflegenotstand müssen dringend Maßnahmen entgegen gesetzt werden. Durch effiziente und zielgerichtete Verwendung der Mittel können wir allein im NÖ Hilfswerk 70 bis 80 Menschen zusätzlich die Chance geben, einen sicheren Arbeitsplatz in der Zukunftsbranche Pflege zu finden!"

Schon jetzt werden über 50 Menschen, vorwiegend Frauen, im NÖ Hilfswerk durch AMS-geförderte Bildungsmaßnahmen zu Alten- bzw. PflegehelferInnen und diplomierten Pflegekräften weiter qualifiziert. Ein Modell, das mit geringen Adaptierungen noch stärker und zielgerichteter eingesetzt werden könnte: "Menschen, die im Pflegebereich arbeiten möchten, müssen auch die Chance dazu erhalten:
Durch finanzielle Förderungen für Um- und WiedereinsteigerInnen, eine kostenmäßige Entlastung der mobilen Träger und praxisgerechte Qualifizierungsmodelle könnten allein im Hilfswerk 70 bis 80 zusätzliche Frauen und Männer eine gute Weiterbildung und einen sicheren Arbeitsplatz erhalten", so Hilfswerk-Präsident Ernst Strasser.

Das NÖ Hilfswerk hat letztes Jahr mit der Lehrlingsausbildung begonnen; derzeit werden zwei junge Mädchen zur Bürokauffrau ausgebildet. "Wir hätten Kapazitäten für bis zu 20 zusätzliche Lehrlinge", so Strasser. "Mit entsprechender finanzieller Unterstützung haben so auch junge Menschen die Chance, ins Berufsleben einzusteigen."

Als weitere Maßnahme, die Mittel zielgerichtet einzusetzen, prüft das NÖ Hilfswerk gemeinsam mit dem AMS die Möglichkeiten des Kombilohnmodells.

Das NÖ Hilfswerk ist der größte Anbieter mobiler Pflege in Niederösterreich: Monatlich werden 6.400 Menschen in den eigenen vier Wänden gepflegt und betreut. Doch der Pflegebedarf steigt enorm: Bis zum Jahr 2020 wird sich die Zahl der über 85jährigen NiederösterreicherInnen verdoppelt haben.

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