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Wien (OTS) - WWFF: Neue Geschäftschancen für Wiener Betriebe in Kiew Utl.: Vizebürgermeister und Kommunalgesellschaften aus Kiew präsentierten Infrastrukturprojekte in Wien

Am 15. September 2005 fand in Wien ein Kooperationstreffen zwischen ukrainischen und österreichischen Betrieben statt, das heimischen Unternehmen zu Aufträgen in der Hauptstadt Kiew verhelfen soll. Besonders interessant für ukrainische Unternehmen sind Partnerschaften in den Bereichen Infrastruktur (Bau, Immobilien, Wasserver- und -entsorgung) und Finanzierung. Organisiert wurde das Wirtschaftsforum vom Wiener Wirtschaftsförderungsfonds (WWFF), der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und der ukrainischen Botschaft in Wien. Die Delegation aus der Ukraine wurde vom Vizebürgermeister der Stadt Kiew, Herrn Vasyl Prysyazhnyuk, angeführt. Am Rande der Veranstaltung traf Prysyazhnyuk auch mit Finanz- und Wirtschaftsstadtrat Vizebürgermeister Sepp Rieder zu einem Arbeitsgespräch zusammen.****

Die Eröffnung der Veranstaltung nahmen der Kiewer Vizebürgermeister, WWFF-Geschäftsführer Bernd Rießland und WKÖ-Vizepräsident Richard Schenz vor. Anschließend präsentierten die VertreterInnen der Kommunalgesellschaften der Stadt Kiew Projektvorschläge, an denen sich österreichische Unternehmen beteiligen können. Dabei ging es im Wesentlichen um Infrastruktur-Projekte in den Bereichen Flugverkehr, Straßen- und Tunnelbau sowie Wasserversorgung und Energie. Am Nachmittag hatten die UnternehmerInnen aus Österreich und der Ukraine dann Gelegenheit, sich in Einzelgesprächen eingehender über eine mögliche Zusammenarbeit zu unterhalten. Die an der Veranstaltung vertretenen Branchen kamen aus den Bereichen Bau (Straßen, U-Bahn, Brücken, Tunnel, Hotels), Immobilien, Wasser- und Abwasserversorgung sowie Finanzen. Etwa 10 Unternehmen aus der Ukraine haben an dieser Kontaktbörse teilgenommen. Von österreichischer Seite waren unter anderem die Firmen Alpine Mayreder Bau, Bank Austria Creditanstalt, Kommunalkredit Public Consulting, Flughafen Wien, die Österreichische Energieagentur, Schrack Seconet sowie Verbund Austrian Power Trading vertreten.

Die Ukraine ist mit einer Größe von 603.700 Quadratkilometern nach Russland das zweitgrößte Land Europas. Das Land hat 48 Millionen EinwohnerInnen. Die Hauptstadt Kiew zählt etwa 2,6 Millionen EinwohnerInnen. Zwischen 2000 und 2004 stiegen die Wiener Exporte in die Ukraine um 252 Prozent. Zu den Hauptexportgütern 2004 zählten (elektrische) Maschinen, chemische Erzeugnisse, Kunststoffe und Agrarprodukte. Die Exporte Österreichs nahmen im selben Zeitraum nur um 72 Prozent zu. Auch die Importentwicklung verlief für Wien deutlich rasanter als für Gesamt-Österreich. Die Importe aus der Ukraine nach Wien legten zwischen 2000 und 2004 um 299 Prozent zu. Im Jahr 2004 wurden hauptsächlich elektrische Maschinen, Textilien, Bekleidungsgegenstände sowie Holz und Papier aus der Ukraine nach Wien eingeführt. Die Importe nach Österreich steigerten sich um lediglich 46 Prozent. (Schluss) cl

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