Die Abwärtsspirale - niedrige Löhne/Gehälter, geringer Konsum, schwaches Wachstum, hohe Arbeitslosigkeit - endlich stoppen!

Linz (OTS) - Die österreichische Wirtschaft wird laut Wirtschaftsforschungsinstitut (WIFO) heuer real nur um 1,8 Prozent wachsen. Kein Wunder: Der private Konsum wird heuer wie im Vorjahr nur um 1,5 Prozent zunehmen, weil die Einkommen der Arbeitnehmer/-innen stagnieren oder sogar sinken.

Die gesamtwirtschaftliche Abwärtsspirale aus geringem Konsum, geringen Investitionen, geringem Wirtschaftswachstum und hoher Arbeitslosigkeit setzt sich fort. Die Einkommen aus unselbstständiger Erwerbstätigkeit wachsen nur schwach oder gar nicht. Diese Tatsache nährt den gesamtwirtschaftlich schädlichen Nachfrageausfall.

AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer: "Nur eine Strategie, die auf Qualifizierung, Bildung und Innovation setzt, ist zukunftsfähig. In Österreich müssen schon viel zu viele Menschen von niedrigen Einkommen leben. Den Niedrigqualifikations- und Niedriglohnbereich staatlich auch noch zu fördern, wie erst vor kurzem gefordert, verschärft das soziale Gefälle noch zusätzlich und ist auch ökonomisch unvernünftig."

"Österreich muss nicht billiger, sondern besser werden. Daher fordern wir eine echte Bildungsoffensive, Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen, öffentliche Infrastrukturmaßnahmen und insbesondere eine Stärkung der Kaufkraft. Allerdings muss die Kaufkraft der arbeitenden Menschen gestärkt werden und nicht nur die einiger tausender Millionäre. Nur so könnte auch endlich das Wirtschaftswachstum wieder in Schwung kommen", ist Kalliauer überzeugt.

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