Verabschiedung der mobilkom austria friedensflotte mirno more

Die Friedensflotte wächst und wächst

Wien (OTS) - Am 17. September um 7.30 Uhr werden zahlreiche junge TeilnehmerInnen aus Wien und Umgebung am Parkplatz vor dem Westbahnhof von Integrationsstadträtin Mag.a Sonja Wehsely, Oberbrandrat DI Dr. Gerald Hillinger sowie von Mag.a Elisabeth Mattes, Unternehmenssprecherin des Hauptsponsors mobilkom austria, verabschiedet. Danach wird der Buskonvoi von einer Motorradeskorte der "Toy Run"-Biker bis auf die Südautobahn begleitet. "mirno more ist ein wichtiges grenzüberschreitendes Friedensprojekt. Wenn Kinder miteinander groß werden, so lernen sie spielerisch den respektvollen Umgang mit anderen Kulturen. Es gibt kein besseres Mittel gegen Vorurteile", betont die Wiener Integrationsstadträtin Sonja Wehsely.****

Höhepunkt 2005: Österreichisch-kroatisches Friedensfestival in Vodice

Nach der stetig gestiegenen Teilnehmerzahl in den vergangenen Jahren hat die Friedensflotte ein ungeahntes Ausmaß erreicht: 70 Schiffe mit 450 meist sozial benachteiligten Kindern, Jugendlichen und jungen Menschen mit Behinderungen werden von 17. bis 24. September 2005 an der Segelwoche in der kroatischen Adria teilnehmen. Gleich geblieben ist das Ziel dieser beispiellosen Initiative: Unter der Führung erfahrener SozialpädagogInnen werden Strategien zur friedlichen Konfliktlösung geübt und Vorurteile über Bord geworfen -neue Freundschaften über ethnische und soziale Grenzen hinweg ergeben sich dabei von selbst.

Sternfahrt zum Friedensfestival in Vodice

Von verschiedenen Ausgangshäfen entlang der kroatischen Küste werden die Schiffe in die Inselwelt südlich von Zadar segeln. Sternförmig nähern sie sich der Stadt Vodice bei Sibenik. Auf dem großen Platz am Hafen wird unter Einbindung der Bevölkerung am 21. September ein groß angelegtes Friedensfest stattfinden. Die am Projekt teilnehmenden Kinder und Jugendlichen treten im Rahmen eines selbst gestalteten Programmes auf. Darüber hinaus findet ein Open Air Konzert statt, das eine bunte Mischung aus lokaler Folklore sowie österreichischer und kroatischer Pop- und HipHop-Musik bietet. Dieses Fest ist der Höhepunkt der Segelwoche, mit deren Hilfe die Kinder und Jugendlichen ihrem oft tristen Alltag für kurze Zeit entfliehen können, um ein in Europa einmaliges Abenteuer zu erleben und positive Impulse für den weiteren Lebensweg mitzunehmen.

Gemeinsam in einem Boot in eine friedliche Zukunft segeln

Jahr für Jahr kann der niederösterreichische Verein für sozialpädagogische Friedensprojekte mirno more nicht nur auf eine stetig wachsende Teilnehmerzahl aus dem sozialpädagogischen Bereich verweisen, sondern neben Völkerverständigung auch einen Beitrag für die soziale Integration jugendlicher Randgruppen und junger Menschen mit Behinderungen leisten. Ermöglicht wird das österreichisch-kroatische Projekt von zahlreichen Sponsoren, Vereinsmitgliedern und Subventionsgebern auf Bundes- und Landesebene.

Von Wiener Seite zeichnen die Stadträtinnen Mag.a Renate Brauner und Mag.a Sonja Wehsely, LaAbg. Prof. Harry Kopietz und Landesfeuerwehrkommandant DI Dr. Friedrich Perner verantwortlich für die Organisation der unentbehrlichen Unterstützung durch verschiedene Institutionen der Bundeshauptstadt wie etwa die Hilfe der Feuerwehrjugend und des Katastrophenhilfsdienst Wien oder das Sachsponsoring des Krankenanstaltenverbundes der Stadt Wien.

Mag.a Elisabeth Mattes von Hauptsponsor mobilkom austria freut sich, bereits zum fünften Mal mit dabei zu sein: "Gemeinsam ein Ziel im Team - unabhängig von Nationalität, Herkunft und Religion - zu erreichen, stellt ein wichtiges Erlebnis für die Zukunft der Kinder und Jugendlichen dar", so die Unternehmenssprecherin von mobilkom austria.

Projekt mirno more erhält "Preis der Menschlichkeit"

Im heurigen Jahr wird den Organisatoren der Friedensflotte mirno more eine ganz besondere Ehre zuteil: Bürgermeister Dr. Michael Häupl, selbst ein Förderer der Friedensflotte, wird Christian Winkler, Obmann des Vereins für sozialpädagogische Friedensprojekte mirno more, sowie Thomas Hebelka und DI Michael Fuchs vom Wiener Landesfeuerwehrverband mit dem "Preis der Menschlichkeit" auszeichnen.

Christian Winkler hat das Projekt mirno more 1992 mit dem Ziel ins Leben gerufen, den Kriegshandlungen im ehemaligen Jugoslawien eine konkrete Friedensinitiative entgegenzusetzen. Seit seiner Gründung wuchs das Projekt stetig in Umfang und Wirkungsbereich, und auch seine inhaltlichen Schwerpunkte wurden immer mehr erweitert. Thomas Hebelka und DI Michael Fuchs organisieren für die jährlich an Umfang zunehmende Friedensflotte die Kernbereiche Logistik und Sicherheit und erhalten diese Anerkennung auch für ihr langjähriges Engagement im Rahmen verschiedenster Projekte der Stadt Wien für Kinder, Jugendliche und Menschen mit Behinderungen.

Die Auszeichnung wird anlässlich der Messe "Jeder für Jeden", eine Veranstaltung für Menschen mit besonderen Bedürfnissen (17. und 18. 9. 2005, Wiener Rathaus), ausgesprochen. (Schluss) me

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