Schöggl sieht ÖVP auf "strategischem Schleuderkurs" gegenüber Kommunisten

Für FPÖ ist KPÖ nicht regierungstauglich

Graz, 15-09-2005 (fpd) - Für den freiheitlichen Landeshauptmannstellvertreter Leo Schöggl befindet sich die steirische ÖVP auf einem strategischen Schleuderkurs, was die Beurteilung der KPÖ anbelangt. "Da wird einerseits von der ÖVP das Schreckgespenst einer links-linken Regierungsmehrheit an die Wand gemalt, andererseits aber verliert die KPÖ sofort ihren Schrecken, wenn es darum geht, der ÖVP den Landeshauptmann-Sessel zu retten", bekrittelt Schöggl.
ÖVP-Chefin Klasnic buhle ja bereits ganz unverhohlen um die Unterstützung der KPÖ in der Landeshauptmannfrage. "Mit ihrer diffusen Haltung ist die ÖVP nicht gerade als Bollwerk gegen den Kommunismus zu bezeichnen", so Schöggl, der seitens der FPÖ eine Kooperation mit der KPÖ strikt ablehnt.

Ein Erstarken des Kommunismus wäre für die Steiermark auf jeden Fall ein schwerer Schaden, ganz egal, ob die KPÖ dann mit der ÖVP oder mit der SPÖ paktiert, erklärt Schöggl. Dass die KPÖ nicht regierungstauglich ist, habe sie schon eindrucksvoll in der Landeshauptstadt Graz unter Beweis gestellt, wo sie mit ihrer Blockadepolitik für den Stillstand und die Finanzmisere mitverantwortlich zeichnet. Auch sei eine Regierungsbeteiligung der KPÖ eine Gefahr für den Wirtschaftsstandort Steiermark, weil dadurch potentielle Investoren abgeschreckt und somit auch Arbeitsplätze gefährdet werden, warnt Schöggl. (Schluß)

Rückfragen & Kontakt:

Presseinformation des freiheitlichen Landtagsklubs
0316 / 877-2960
0664/26 44 327

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0001