Bures: Danke, Herr Bundeskanzler! - Statt echter Entlastung gibt's Energiespar-Tipps für Autofahrer

"Peinlicher Schwindel" aufgedeckt: Billig-Diesel beim Postbus gibt es bereits

Wien (SK) "Mit den Energiespar-Tipps von Kanzler Schüssel
sollen nun rosige Zeiten für die Autofahrer und Pendler anbrechen -neben dem ebenso wertvollen Vorschlag, weniger mit dem Auto zu fahren, empfiehlt der Bundeskanzler, die Reifen besser aufzupumpen" -aus Sicht von SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures fühlt sich Schüssel nun veranlasst, als Ratgeber aufzutreten, weil er keine echte Entlastung für die Autofahrer und Pendler zustandebringt. Als "peinlichen Schwindel" bezeichnet Bures außerdem die Ankündigung von Vizekanzler Gorbach, rund 20 Betriebsstellen des Postbusses für die Autofahrer zu öffnen, damit sie dort billigen Diesel tanken können. "Die Postbus-Tankstellen sind seit Jahren für alle Autofahrer offen", so Bures am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Als "Gipfel der Frechheit" wertet Bures, dass Minister Gorbach laut dem Vorsitzenden der Personalvertretung Robert Wurm noch vor Kurzem gegen Billig-Diesel bei der Postbus-Geschäftsführung interveniert haben soll, um nun die angebliche Öffnung von 20 Postbus-Tankstellen effektvoll ankündigen zu können. "Schüssel und Gorbach verkaufen die Autofahrer für dumm", so Bures.

Die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin bezeichnet die von der Regierung beschlossene Erhöhung des Kilometergeldes auf 38 Cent und der Pendlerpauschale um 10 Prozent als "zu gering und reichlich spät kommend". Die Forderung der SPÖ: Erhöhung des Kilometergeldes auf 42 Cent und Erhöhung der Pendlerpauschale um 15 Prozent. (Schluss) se

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