Erntedankfest des Bauernbundes verzeichnet neuerlichen Besucherrekord

Rund 250.000 sahen Leistungsschau der österreichischen Landwirtschaft

Wien, 11. September 2005 (ÖVP-PK) Nachdem der Besuch beim Erntedankfest des Österreichischen und des Wiener Bauernbundes bereits am Samstag alle Erwartungen übertroffen hat, gibt es auch am heutigen Sonntag einen Besucheransturm. Zahlreiche Wienerinnen und Wiener, aber auch Touristen, wollen sich diese Leistungsschau der österreichischen - und speziell der Wiener - Landwirtschaft nicht entgehen lassen. Die Gastgeber, Bauernbundpräsident Fritz Grillitsch und der Obmann des Wiener Bauernbundes, Gottfried Schabbauer, werden sich mit rund 250.000 Besuchern über einen neuerlichen Besucherrekord freuen können. "Dieser zahlreiche Besuch ist umso erfreulicher, weil wir damit eine große Zahl von Menschen mit dem 'Geschmack der Heimat', dem Motto des heurigen Festes, begeistern können", sagte Grillitsch. ****

Zur guten Stimmung trägt ganz wesentlich das umfang- und abwechslungsreiche Programm bei, wo für Jung und Alt etwas dabei ist - ob im Weindorf, dem Nationalparkdorf oder in der "JungPowerZone" der Österreichischen Jungbauernschaft, wo es unter anderem ein Casting für die ATV+-Show "Bauer sucht Frau" gab.

Nach der bereits traditionellen Segnung der Erntefrüchte durch Dompfarrer Anton Faber hoben auch die Festredner in ihren
Ansprachen die Wichtigkeit der Landwirtschaft für die Bundeshauptstadt, aber auch für ganz Österreich hervor. Bundeskanzler Wolfgang Schüssel sprach im Zusammenhang mit der Debatte um das EU-Landwirtschaftsbudget davon, dass vor allem die Kleinbetriebe, die in Österreich vorherrschen, Unterstützung brauchen, dass man aber bei den Agrarfabriken die Ausgaben deckeln sollte. Der Kanzler rief die Konsumenten auf, von ihrer Wahlmöglichkeit beim Einkauf Gebrauch zu machen: "Achten Sie nicht ausschließlich auf den Preis, sondern auch auf die Herkunft und Qualität. Diese ist bei den österreichischen bäuerlichen Produkten gegeben."

Für Landwirtschaftminister Josef Pröll zeigt das Erntedankfest, dass das Land mitten in der Stadt lebt: "Im Gegensatz zu dem, was andere plakatieren, sind gerade die Wiener Bäuerinnen und Bauern die Basis für die Lebensqualität in dieser Stadt." Bauernbundpräsident Fritz Grillitsch: "Mit dem Erntedankfest wollen wir für die Ernte dankbar sein und gleichzeitig den Respekt für die Arbeit und die Leistungen unserer Bäuerinnen und Bauern ausdrücken. Der Bogen spannt sich dabei im Gedankenjahr von einer Zeit großer Armut bis hin zur Diskussion um den Wert des Geschmacks der
Heimat." Und der Wiener Stadtrat Johannes Hahn mahnte, dass Wien nicht einer Partei gehören kann. "Die Stadtregierung braucht Kontrolle und die Stadt braucht neue, frische Ideen. Wenn wir die Stimmung hier am Heldenplatz bis zur Wahl mitnehmen können, haben wir schon viel gewonnen."

Das Erntedankfest 2005 geht Sonntag Abend mit einem
Platzkonzert zu Ende.

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Österreichischer Bauernbund, Robert
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