Findeis: Einbrüche und Diebstähle in Niederösterreich auf noch nie dagewesenen Höchststand

Wieder 900 Dienstposten weniger für die Polizei

St. Pölten, (SPI) - "Die jüngste Kriminalitätsstatistik für Österreich und ebenso das Bundesland Niederösterreich sagt nur eines:
Autoeinbrüche, Diebstähle und Wohnungseinbrüche sind auf einem noch nie dagewesenen Höchststand gestiegen, der Schaden für viele Niederösterreicher wird ebenso immer größer", so der Sicherheitssprecher der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Hermann Findeis. Wie die jüngsten Zahlen für den August belegen stieg die Zahl der Einbrüche im Vergleich zum Vorjahr um fast ein Viertel, ebenso rasant angestiegen ist die Zahl der Auto- und Motorraddiebstähle. Gerade diese Bereiche sind fest in der Hand von international und grenzüberschreitend tätigen Banden. "Ja die ausländischen Täter nehmen sogar ‚Bestellungen’ entgegen, besondere Wunschlisten für ‚geknackte Autos’ sind im Umlauf, wissen die Experten der Exekutive zu berichten", so Findeis weiter. Diese Zahlen werden auch durch den Sicherheitsbereicht 2004 untermauert, der vor wenigen Tagen den Ministerrat passierte. In unserem Bundesland gab es im Vergleich zum Vorjahr um 8,6 Prozent mehr Anzeigen, die Aufklärungsquote ging zurück.****

"Nur der ausgezeichneten Arbeit und dem persönlichen Engagements der österreichischen Polizistinnen und Polizisten ist es zu verdanken, dass die Kriminalität nicht weiter ‚eskaliert’", so der SPNÖ-Sicherheitssprecher. Völlig unseriös ist aber die Vorgangsweise des Innenministeriums, diese Entwicklung der mit 1. Juli 2005 erfolgten Zusammenlegung von Gendarmerie und Polizei zuzuschreiben. Ganz im Gegenteil werden die Auswirkungen erst in den kommenden Monaten spürbar werden, zudem ja das Innenministerium gemäß Vorschreibung des Finanzministers dieses Jahr noch 900 Dienstposten abbauen muss. "Die Bevölkerung hat recht - denn Umfragen zeigen, dass die Menschen die ständig steigende Kriminalität wahrnehmen und sehr verunsichert sind. Wenn es hier nicht zu einer glaubhaften Trendumkehr in der Kürzungspolitik des Innenministeriums kommt, so sind die jüngsten, sehr zaghaft positiven Zahlen bald nur mehr Schall und Rauch", so Findeis abschließend.
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