Broukal zu Gorbach - Uni-Scheck: "Der Unsinn wird nicht besser, je öfter er wiederholt wird"

Wien (SK) - "Der Unsinn wird nicht besser, je öfter er wiederholt wird", so SPÖ-Wissenschaftssprecher Josef Broukal am Sonntag in Richtung Vizekanzler Gorbach, der nun nach dem Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider und der Sozialministerin Ursula Haubner den "Uni-Scheck" als "absolut sinnvollen Ansatz gegen die Misere an Österreichs Unis" bezeichnet hat.****

Gorbach werde doch nicht wirklich glauben, dass man mit einer einmaligen Zahlung von 620 Euro deutsche StudentInnen davon abhalten kann, in Österreich das Studium für einen der bestbezahlten Beruf zu beginnen, sagte Broukal. Wenn so etwas wirkungsvoll sein solle, dann nur dadurch, dass für die Zeit des ganzen Studiums für ausländische Studieren die 1.000 Euro pro Semester zu zahlen sind, während für österreichischen Studierende über die gesamte Zeit die Kosten mit einem Bildungsscheck ausgeglichen werden.

Wenn Gorbach sagt, seit Jahren haben alle gewusst, dass es zu dem EuGH-Urteil kommen wird, warum haben dann die FPÖ- und BZÖ-Obleute des Wissenschaftsausschusses nicht gehandelt, fragte Broukal. "Es ist nicht bekannt dass Martin Graf (Obmann im Wissenschaftsausschuss 1999-2002) oder Magda Bleckmann (Obfrau seit 2002) je auch nur ein Wort über diese Angelegenheit im Ausschuss verloren hätten. Ganz im Gegenteil: Bleckmann weigert sich seit Monaten, eine Sitzung des Wissenschaftsausschuss einzuberufen, frühestens will sie dies im November tun." (Schluss) wf/sk

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