Glawischnig zu Ölpreis-Steigerung: Zukunft liegt in einer "Weg-vom-Öl-Strategie"

Grüne: Österreich muss verstärkt neue Energieformen wie Biomasse und Sonnenenergie fördern

Wien (OTS) - "Angesichts des immer höher werdenden Ölpreises kann die energiepolitische Zukunft Österreichs nur darin liegen, verstärkt neue alternative Energieformen - wie Biomasse, Sonnen- oder Windenergie - zu fördern und die Erdölabhängigkeit zu reduzieren", so die stv. Bundessprecherin und Umweltsprecherin der Grünen, Eva Glawischnig, zu jüngsten EU-Meldungen über weiter steigende Ölpreise. "Das Wirtschaftssystem in Europa wird bis zum Jahr 2020 - wenn kein politisches Umdenken stattfindet - zu 90 Prozent vom Erdöl abhängig sein. Auch die österreichische Wirtschaft ist massiv von milliardenschweren Erdölimporten abhängig. Ein Ansteigen des Ölpreises hat daher auch für Österreichs enorme negative wirtschaftspolitische Folgen. Es schwächt die Konjunktur und kostet Arbeitsplätze", so Glawischnig.

"Österreich hat im Bereich neuer Energie gewaltige Potentiale. Es wird nicht nur aus ökologischen, sondern auch aus ökonomischen Gründen entscheidend sein, ob es gelingt, die Erdölabhängigkeit zu reduzieren und eine 'Weg-vom-Öl-Strategie' durchzusetzen. Leider hat die Schüssel-Haider-Regierung bisher die energiepolitischen Weichen in die entgegengesetzte Richtung gestellt und Förderungen gekürzt. Österreich ist deswegen in einigen Umweltbereichen von ehemaligen Spitzenpositionen in Europa ins Durchschnittfeld abgerutscht. Österreich braucht in den kommenden Jahren gezielte Förderungen in die Umwelttechnologie sowie eine ökosoziale Steuerreform, die den Faktor Arbeit entlastet und neue Energieformen sowie Energieeffizienztechnologien begünstigt", so Glawischnig.

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