Frauenberger: Wien ermöglicht Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Bedarfsgerechte Kinderbetreuung ist entscheidendes Kriterium bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Wien (SPW) - "Wien ist das einzige Bundesland, in dem die Mehrheit der berufstätigen Mütter Vollzeit arbeiten kann. Diese hohe Frauen-Erwerbsquote von 79 Prozent ist nur möglich, weil Wien gute Rahmenbedingungen geschaffen hat, die es ermöglichen, Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen", betonte SP-Gemeinderätin Sandra Frauenberger, heute Samstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ Wien. Neben einem flächendeckenden Netz bedarfsgerechter Kinderbetreuung habe vor allem die Arbeit des Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (waff) wesentlich zu der hohen Frauenerwerbsquote beigetragen, so Frauenberger. Wien sei in diesem Bereich mehr als vorbildlich, erklärte die Gemeinderätin, die unterstrich: "Alle Maßnahmen haben ein gemeinsames Ziel: die eigenständige Existenzsicherung von Frauen zu gewährleisten." ****

"In Wien liegt der Anteil der berufstätigen Mütter bei 74 Prozent, in Österreich durchschnittlich nur bei 64 Prozent", erklärte die Gemeinderätin. Eine Studie der Arbeiterkammer, die im Frühjahr 2005 präsentiert wurde, weise für Wien zudem einen erfreulich hohen Anteil von Vollzeitarbeitsplätzen auf. Die Stadt Wien habe bei den berufstätigen Frauen mit Kindern mit 41 Prozent den mit Abstand niedrigsten Teilzeitanteil Österreichs. Österreichweit betrage die Teilzeitquote bei berufstätigen Frauen mit Kindern 59 Prozent. Einen auffallend hohen Teilzeitanteil weist das schwarz-grün-regierte Oberösterreich auf: 71 Prozent der Mütter arbeiten hier in Teilzeit", so Frauenberger. Wien sei somit zugleich auch das einzige Bundesland, in dem die Mehrheit der berufstätigen Mütter Vollzeit arbeiten kann. "Das kommt nicht von ungefähr", betonte Frauenberger: "Nirgendwo sonst gibt es so viele Betreuungsplätze für unter 3-Jährige wie in Wien, und bei den 3 bis 6-jährigen Kindern sind acht von zehn in einem Kindergarten, der den ganzen Tag offen hat und ein Mittagessen anbietet."

Die Erwerbsquote von Frauen sei eng an das Angebot passender Kinderbetreuungseinrichtungen gebunden. "Findet sich genug Kinderbetreuungsplätze mit Öffnungszeiten, die auch für erwerbstätige Frauen passen, dann fällt auch der Wiedereinstieg in den Beruf um einiges leichter." Um die Frauenerwerbsquote zu heben, gebe es daher eine ganz einfache Conclusio: "Anzahl und Qualität der Kinderbetreuungsplätze sind die wesentlichen Faktoren bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Mit dem Ausbau eines bedarfgerechten Angebots unterstützt man auch die Frauen auf dem Arbeitsmarkt. Das ist uns ein besonderes Anliegen und es ist sehr erfreulich, dass das in Wien - im Gegensatz zu anderen Bundesländern - auch umgesetzt wird", so Frauenberger abschließend. (Schluss) lk

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ-Wien
Tel.: ++43/ 01/ 53 427-348
wien.presse@spoe.at
http://www.wien.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DSW0002