Haubner: UNI-Scheck ist innovative Lösung

Vorschlag bei Regierungsklausur diskutieren

Wien 2005-09-11 (BMSG/OTS) - Familienministerin Ursula Haubner begrüßt den Vorschlag des Kärntner Landeshauptmannes Jörg Haider, einen UNI-Scheck für Österreichs Studierende einzuführen. "Mit dem UNI-Scheck bieten wir eine innovative, umsetzbare Lösung, um dem Problem des überbordenden Zustromes deutscher Studenten Herr zu werden. Neue Situationen verlangen neue Wege in der Bildungspolitik. Österreich kann und darf nicht zum Zielland für Numerus Clausus Flüchtlinge aus Deutschland werden. Dieser Scheck ist eine zusätzliche staatliche Förderung der österreichischen Jugend, die keine EU-Norm verbietet. Wir werden über dieses Modell bei der Herbstklausur der Bundesregierung diskutieren", betonte Haubner.*****

Das Modell des UNI-Schecks sieht vor, jedem österreichischen Maturanten einen UNI-Scheck in der Höhe von 620 Euro zukommen zu lassen. Um genau diesen Betrag sollen die Studiengebühren für das erste Semester angehoben werden - also von 380 auf 1000 Euro. Damit würden Ausländer im ersten Semester 1000 Euro Studiengebühr zahlen, Österreicher aber nur 380, der Rest wäre durch den Scheck gedeckt. Dies soll nur für das erste Semester gelten, danach wären die Studienbeiträge wieder bei 380 Euro.

(Schluss/bxf)

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