"profil": Wiener Theaterreform: Bund streicht neuem Theater die Subvention

Das Theater an der Gumpendorferstraße eröffnet im Jänner 2006

Wien (OTS) - Die Wiener Theaterreform zeigt Wirkung: Aus der ehemaligen Gruppe 80 wird kommenden Jänner das "Theater an der Gumpendorferstraße" (TAG). Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, will Kunststaatssekretär Franz Morak das traditionsreiche Kellertheater unter der neuen Leitung finanziell jedoch nicht länger unterstützen:
Der Bund strich der Bühne die Subvention von zuletzt 230.000 Euro.

"Das war für uns ein herber Schlag", kommentiert TAG Co-Leiter Ferdinand Urbach das Vorgehen vom Staatssekretär Morak. Um den Rückzug des Bundes teilweise zu kompensieren, erhöht die Stadt Wien nun ihre Unterstützung von 581.000 Euro auf 735.000 Euro. "Wien will sich bemühen, unser Budget noch weiter zu erhöhen", gibt sich Urbach optimistisch.

Gegenüber "profil" gab Urbach den Spielplan für die erste Saison bekannt: Mit einem großen "FestTAG" wird das neue Haus Anfang Jänner eröffnet. Am ersten Wochenende stehen sechs Premieren von je dreißig Minuten Spieldauer am Programm. Bis Juni sind geplant: "Das wird schon" von Sibylle Berg, ein neues Stück von Robert Woelfl und "Hikikomori", ein Abend über den Rückzug japanischer Jugendlicher in eine virtuelle Computerwelt.

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