Kriminalität: SP-Kopietz: "Die Maßnahmen greifen"

Rückgang der Kriminalität als Folge der Wiener Sicherheitspartnerschaft

Wien (SPW) - "Die neueste Kriminalitätsstatistik beweist, dass Bürgermeister Michael Häupl einmal mehr den richtigen Weg eingeschlagen hat, als er der Innenministerin Prokop die Sicherheitspartnerschaft für Wien vorgeschlagen hat. Das Minus an Straftaten und die gleichzeitig gestiegene Aufklärungsrate zeigen klar, dass die Maßnahmen greifen", kommentierte der Landesparteisekretär der SPÖ Wien, LAbg. Harry Kopietz die neueste Kriminalitätsstatistik. "Bevor sich aber die ÖVP frühzeitig auf die Schulter klopft und die neuen Zahlen als ihren Erfolg hinstellt , möchte ich hinzufügen, dass dieser Rückgang einzig und allein der Verdienst der Polizistinnen und Polizisten ist, die trotz der widrigen Umstände hervorragende Arbeit leisten. Ich möchte mich daher ganz herzlich bei allen Sicherheitskräften für ihren Einsatz für die Sicherheit der Menschen in unserer Stadt bedanken", unterstrich Kopietz. ****

Wien gehöre zu den sichersten Millionenstädten der Welt und trage in höchstem Maß für Sicherheit Sorge, soweit die Stadt die Möglichkeiten dazu habe. "Was die Stadt selbst tun konnte, wurde getan: So hat Wien wesentliche Aufgaben von der Polizei übernommen, um die BeamtInnen zu entlasten und sie für den Streifendienst frei zu bekommen", betonte der Landesparteisekretär und führte etwa das Pass-, sowie Melde- und Fundwesen als Beispiele an. "Die neuen Zahlen lassen auch erahnen wie niedrig die Kriminalitätsstatistik in Wien wäre, wären wir von der Regierung Schüssel verschont geblieben", betonte Kopietz.

Es sei eine Tatsache, es für Wien zuwenig Exekutivbeamte gebe, daher sei auch die Forderung nach 1000 PolizistInnen weiter aufrecht, so Kopietz. "2001 gab es in Wien noch 6000 PolizistInnen, heute sind es aufgrund der Einsparungspolitik der Bundesregierung nicht einmal mehr 5000. Derzeit sind in Wien am Tag 900 Sicherheitsbeamte im Einsatz, in der Nacht nur 403. Der Personalmangel wirkt sich auch auf den Kriminaldienst aus, hier fehlen in Wien 80 KriminalbeamtInnen - das entspricht einem ganzen Kriminalkommissariat. Diese viel zu geringen Ressourcen für die Kriminalitätsbekämpfung sind die direkte Folge der Spar- und Kürzungspolitik des Innenministeriums", so Kopietz abschließend. (Schluss) lk

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