Broukal: Haiders Uni-Vorschläge greifen zu kurz

Wer verzichtet schon wegen 1000 Euro auf die Chance, Dr. med. zu werden?

Wien (SK) "Spät aber doch entdeckt auch der Landeshauptmann von Kärnten das Thema Uni-Krise. Seine PR-Leute dürften aber nicht lange über dieses Thema nachgedacht haben. Wer lässt sich schon wegen 1.000 Euro die Chance entgehen, Dr. med. zu werden?", sagt SPÖ Wissenschaftssprecher Josef Broukal. "Wenn jemand genug Geld hat, um nach Österreich zu ziehen, hier zu leben und sich eine Wohnung zu nehmen, dann wird ihn Haiders 1000-Euro-Sperre kaum aufhalten können." ****

Wenn, dann kann der Weg nur dahin gehen, Studierenden aus Österreich die gesamten Studienkosten als Bildungsscheck zurückzugeben. Oder aber mit Deutschland und anderen Staaten zu vereinbaren, wie viele Studierende maximal in Österreich aufgenommen werden - auf Gegenseitigkeit natürlich", betonte Broukal gegenüber dem Pressedienst der SPÖ.

Utl.: BZÖ blockiert Sitzung des Wissenschaftsausschusses

"Immerhin: Haider macht Vorschläge, während die Bildungsministerin alles auf die lange Bank schiebt", erklärte Broukal. Die SPÖ würde gerne im Wissenschaftsausschuss des Nationalrates über alle Lösungsmodelle reden und dazu Experten hören. "Leider weigert sich die vom BZÖ kommende Vorsitzende Dr. Bleckmann seit Monaten, eine Sitzung des Ausschusses einzuberufen. Sie wird, wenn überhaupt noch in diesem Jahr, erst nach den drei Landtagswahlen stattfinden", so Broukal abschließend. (Schluss) ps/mm

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