Schneeberger: Drohgebärden der Netzbetreiber sind vollkommen unverständlich

"Sollten Preiserhöhungen kommen, werden wir im Sinne der Konsumenten mit Vehemenz dagegen auftreten"

St. Pölten (NÖI) - "Die Drohgebärden der Netzbetreiber sind aus meiner Sicht vollkommen unverständlich und nur ein weiterer Beweis für ihr Profitdenken ohne Rücksicht auf Landschaft, Umwelt und Bürger. Denn wie können die Betreiber jetzt schon von Preiserhöhungen sprechen, wenn sie noch gar nicht wissen, wie viel sie tatsächlich an Steuer leisten müssen?", sagt VP-Klubobmann Mag. Klaus Schneeberger zu den Ankündigungen der Mobilfunker.

"Die Höhe der Steuer für die einzelnen Betreiber wird abhängig sein von den Meldungen, die jedoch erst am 30. Juni feststehen werden. Daher ist es vollkommen unverständlich, wenn die Betreiber jetzt schon von Erhöhungen sprechen. Es kann sich dabei nur um einen Vorwand handeln, um die Kunden wieder einmal zu verunsichern und zur Kasse zu bitten. Sollten die Betreiber sich tatsächlich zu diesem Schritt entschließen, und vielleicht sogar schon ab 1. Jänner 2006 die Gebühren erhöhen, werden wir mit Vehemenz dagegen auftreten. Wenn notwendig, werden wir auch rechtliche Schritte setzen, um die Konsumenten vor dieser Schröpfaktion zu schützen", betont Schneeberger.

"Die Betreiber sollten jetzt vielmehr daran gehen, in den nächsten Wochen und Monaten so viele Sendeanlagen wie möglich zu bündeln. Gibt es weniger Masten, wird auch unser Gesetz nicht mehr notwendig sein", so Schneeberger.

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