Gusenbauer bei SPÖ-Frauen-Festsitzung: "SPÖ steht für fortschrittliche Politik von und für Frauen"

Frauen sind Hauptbetroffene der verfehlten Politik der Bundesregierung

Wien (SK) "Fortschrittliche Frauenpolitik von und für Frauen hat in Österreich nur unter sozialdemokratischen Regierungen stattgefunden", betonte SPÖ-Vorsitzender Alfred Gusenbauer am Montag anlässlich einer Festsitzung der SPÖ-Frauen unter dem Motto "Wir sagen euch: tanzt -tanzt! Vor allem: aus der Reihe!" Heftige Kritik übte Gusenbauer an der Frauenpolitik der Bundesregierung: Die Hauptbetroffenen und Hauptleidtragenden der schwarz-blauen bzw. schwarz-orangen Bundesregierung seien die Frauen. Im Gegensatz dazu steht die Frauenpolitik der SPÖ: "Frauen bestimmen in immer größer werdenden Ausmaß sozialdemokratische Politik, was nicht heißen soll, dass man mit dem Erreichten schon zufrieden sein darf", so Gusenbauer. Heute vor 60 Jahren, am 5. September 1945, fand die 1. Sitzung des Frauenzentralkomitees der SPÖ statt.****

Die Festsitzung bezeichnete Gusenbauer als "schönen Anlass" um kurz zurück, in die Gegenwart und in die Zukunft zu schauen. Die gegenwärtige Situation für Frauen ist allerdings alles andere als erfreulich: So ist in den letzten fünf Jahren die Anzahl an geringfügig beschäftigten Frauen und Frauen in Teilzeit enorm angestiegen. "Auch die Armutsgefährdung ist angestiegen, der Großteil der Betroffenen ist auch hier weiblich", kritisierte Gusenbauer und verwies außerdem auf die "Working Poor": Hauptbetroffene sind wieder die Frauen.

"Vernünftige und fortschrittliche Politik misst sich in erster Linie daran, ob die Lebensverhältnisse von Frauen besser oder schlechter werden", so Gusenbauer. In den letzten fünf Jahren seien diese für die Frauen immer schlechter geworden, sagte der SPÖ-Vorsitzende. "Wir werden die Lebenschancen von Frauen wieder verbessern und daran gemessen werden und uns auch selbst messen", versprach Gusenbauer.

"In drei der Landesorganisationen gibt es Frauen als Vorsitzende und Barbara Prammer als Zweite Nationalratspräsidentin ist nicht nur eine symbolische sondern eine politische Aussage", zeigte sich Gusenbauer erfreut. Die SPÖ versuche das fortzuführen, was die Pionierinnen begonnnen haben: "Es ist immer eine große Freude, Johanna Dohnal zu sehen", sagte Gusenbauer. Ihn, Gusenbauer, würde es freuen, wenn Genossen, die nicht so erfolgreich waren wie Dohnal, ähnliche Worte finden würden, wie Johanna Dohnal Ende August in der ZiB 3 über die Aktuelle politische Situation. (Schluss) sk/vs

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