Feinstaubdiskussion - SP-Hufnagl: GA- Maresch bleibt uneinsichtig

Wien (SPW-K) - Zur neuerlichen. Aussendung des grünen
Gemeinderates Mag. Maresch als Replik auf die umfassende Stellungnahme der Wiener Umweltstadträtin Mag. Ulli Sima stellte Montag der Vorsitzende des Umweltausschusses im Wiener Gemeinderat, Heinz Hufnagl, in einer Aussendung des Pressedienstes der SPÖ Wien, fest, dass "Kollege Maresch mit der Tatsache der abnehmenden Werte des Störfaktors Feinstaub im Wahlkampf offensichtlich schwer umgehen kann. Es ist wohl nicht ins Wahlkampfkonzept der Grünen passend, dass der Feinstaubgrenzwert im August ein einziges Mal, und dies nur an einer der elf Messstellen sehr geringfügig, überschritten wurde. Da der August 2004 noch wesentlich höhere Werte aufwies, greift das Maßnahmenpaket, das die Stadträte Mag.Sima und DI Schicker entwickelt und auf Schiene gebracht haben, bereits spür- und messbar", betonte Hunfagl.

"Das von Mag. Maresch behauptete Einzelproblem beim KTH Venediger Au könnte", so Hufnagl, "mit der Grossbaustelle der Verlängerung der U-Bahnlinie U 2 zusammenhängen und ist daher, soweit überhaupt zutreffend, ein regulierbares und temporäres Problem. Zu abschließenden Forderungen Maresch´ ist festzuhalten, dass die geringfügigen und nur selten punktuell auftretenden Grenzwertüberschreitungen eine generelle Freifahrt auf den Wiener Linien niemals erforderlich machten und machen. Der Fuhrpark der MA 48 wird sukzessive erneuert und dabei auch in Bezug auf Feinstaubvermeidung ertüchtigt. Die MA 22 misst nicht nur die Feinstaubwerte permanent und veröffentlicht diese im Stundentakt, sie kann auch zu gewünschten Einzelmessungen - etwa bei Kindertagesheimen - eingesetzt werden.

Resümee von Hufnagl: "Es ist angesichts der Fakten daher weniger denn je berechtigt, das Thema Feinstaub - noch dazu als Wahlgag -hochzuschaukeln, da dieses Phänomen von der gesamten Stadtregierung ressortübergreifend in Richtung ´Vermeidung und Reduktion´ mit höchster Wertigkeit behandelt wird", schloss Hufnagl. (Schluss)

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