Grüne Wien: Feinstaub-Messwerte dürfen nicht verschwiegen werden

Maresch: "Maßnahmenkatalog keineswegs erfüllt, Frau Umweltstadträtin Sima!"

Wien (OTS) - "Der Maßnahmenkatalog zur Beseitigung des Feinstaub-Problems ist keineswegs erfüllt, wie das Umweltstadträtin Sima behauptet", sagt der Umweltsprecher der Grünen Wien, Rüdiger Maresch.

Dass es im August nur zu einer Grenzwertüberschreitung gekommen ist, ist richtig, aber in den letzten Tagen waren es zwei, am 1. September 2005 wurde der Feinstaubgrenzwert ebenfalls überschritten. Dass kann auch die Umweltstadträtin auf der magwien.gv.at-Homepage nachlesen.

Ebenfalls werden die Feinstaubmessungen der MA 22 von den Grünen Wien nicht in Frage gestellt. Gleichzeitig wurde von den Beamten der MA 22 auch bestätigt, dass die Methode, mit dem das Feinstaubmessgerät der Wiener Grünen arbeitet, die modernere Messmethode ist, als jene, mit der die kontinuierlichen Messgeräte der Stadt Wien arbeiten.

"In Wirklichkeit geht es aber nicht um die Messgeräte", betont Maresch. Beim Kindertagesheim in der Venediger Au haben die Wiener Grünen PM10-Feinstaubmittelwerte von 220 Mikrogramm Feinstaub gemessen, Spitzenwerte sogar über 450 Mikrogramm. "Sima will aus wahltaktischen Gründen das Umweltproblem verheimlichen und spricht von Verunsicherung der Bevölkerung. "Derartig hohe Werte unter den Tisch zu kehren ist schlichtweg ein Skandal", ist Maresch empört.

Dass der Maßnahmenkatalog der Grünen fast vollständig erfüllt ist, ist vielleicht ein Wunsch der Umweltstadträtin, entspricht aber nicht im entferntesten der Realität:

"Wann, Frau Umweltstadträtin gibt es Freifahrt auf den Wiener Linien? Wo kann die Förderung für Partikelfilter bezogen werden? Warum wurde letztes Jahr kein emissionsarmer Streusplitt in Wien verwendet wie ihn die Winterdiensverordnug ab heuer vorschreibt? Welche Kehrfahrzeuge wurden nach der PM10 Norm "rule 1186" getestet?
Welche Dienstautos und Baumaschinen wurden mit Partikelfilter nachgerüstet? Wann hat die MA22 die Feinstaubbelastung in allen Kindertagesheimen gemessen?", fragt Maresch.

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