Volksfest, Sport, Kultur und Politik

VolksstimmeFest 2005 - "es gibt ein Leben nach dem Tod"

Wien (OTS) - Das Comeback des VolksstimmeFestes war nicht zu übersehen! 50 - 70.000 BesucherInnen konnten sich davon überzeugen, dass das Fest nichts an Charme, Vielfalt, kultureller Qualität und politischer Aussagekraft neben jeder Menge Spaß verloren hat. "Es gibt ein Leben nach dem Tod" freut sich Walter Baier, Vorsitzender der KPÖ.

Ein Spaziergang über die dichtgedrängte Hauptstraße entführt Ohren und Geruchssinn alle paar Meter in andere Weltregionen: vom Inder zur Palatschinkenküche der KPÖ, zu den mitreißenden Rhytmen Cubas, vorbei an balkanesken Spanferkel - Durstgelöscht mit Budweiser-Bier bei böhmischer Blasmusik - bis zur Hendlbraterei am Ende des Festplatzes.

Zwar mußten wir aus finanziellen Gründen auf eine Bühne verzichten, auf die Breite und Vielfalt des Kulturprogrammes hat dies aber keinen Einfluß: kein Fußbreit Platz bleibt vor der Solibühne, wenn Habana Son Club am Samstag und tags darauf houseverstand die BesucherInnen zu Jubelstürmen hinreißen. Leo Lukas begeistert tausende Erwachsene, der Kasperl zieht die kleinen Gäste in seinen Bann - Lacherfolge garantiert. Höchste Qualität zeigten auch alle anderen DarstellerInnen, wie etwa Michaela Rabisch mit Robert Pawlik, Mosa sisic oder Xalis, Zappa & the wild Irisch Lasses, Tschiritschs Urwerk, die Heuschrecken und viele, viele andere.

Das Sportfest hat zwar seine Laufbewerbe - ebenfalls aus finanziellen Gründen - verloren, Judo und Schach erfreuen sich aber weiter regen Zuspruchs. Mit Sekowitsch und Hinteregger präsentiert die KPÖ, erstmals seit vielen Jahren, wieder Boxprominenz am Festplatz.
Apropos Prominenz: auch Johann Kressnik nimmt sich kurz vor seiner Premiere in Wien, Zeit das Fest zu besuchen.

Neben einigen Diskussionsveranstaltungen war der politische Schwerpunkt des Festes auf den Wahlherbst gerichtet. Auf einer Pressekonferenz präsentieren Melina Klaus für Wien und Ernest Kaltenegger für die Steiermark einem interessierten Publikum und den MedienvertreterInnen die Positionen der KPÖ. Beide legen ein Schwergewicht auf sozialpolitische Fragen - so meint Melina Klaus, Spitzenkandidatin der KPÖ bei den Wr.Gemeinderatswahlen, mit Seitenblick auf Grünenchef Van der Bellen: "Wir sind nicht für halbe Sachen zu haben: es geht nicht darum, Armut zu halbieren, es kann nur darum gehen, Armut abzuschaffen. Ein bedingungsloses Grundeinkommen, existenzsichernde Arbeitsplätze und radikale Geschlechtergleichstellungen sind zentrale Anliegen der KPÖ". Ernest Kaltenegger, KPÖ Stadtrat in Graz und Spitzenkandidat zur steirischen Landtagswahl verweist darauf, dass mit der KPÖ tatsächliche eine Alternative zum neoliberalen Mainstream am Wahlzettel steht -Österreich damit seine Linkspartei hat!

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