Kickl: Wahlkampf: Aufschlußreiches Lamento Rudas' über "Spin Doktors"

FPÖ gegen amerikanischen Wahlkampf à la Häupl - "Bleiben wir österreichisch"

Äußerst aufschlußreich ist für FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl das Lamento des ehemaligen roten "Spin Doktors" Andreas Rudas über die SPÖ im heutigen "Kurier".

Rudas klage darüber, daß es ihm 1999 nicht gelungen sei, den Wahlkampf der SPÖ ausreichend zu amerikanisieren. Weiters gebe er zu, "künstliche Geschichten erfunden" zu haben. "Die Quintessenz eines amerikanischen Wahlkampfs ist es laut Rudas, Versprechungen zu machen, auch wenn man weiß, daß man sie nicht einhalten kann", sagte Kickl.

Dies werfe auch ein interessantes Licht auf den derzeitigen Landtagswahlkampf von Wiens Bürgermeister Häupl. Dieser sei ein nahezu hundertprozentiger amerikanischer Wahlkampf, geleitet vom Mastermind Stanley Greenberg. "Wenn Häupl also etwas verspricht, wie ernst kann man das nehmen?" fragte Kickl. "Meint er es tatsächlich so, oder hat ihm nur sein Spin Doktor geflüstert, daß sich das gut machen wird, egal ob umsetzbar oder nicht?" Für die FPÖ gelte jedenfalls auch für den Wahlkampf: "Bleiben wir österreichisch." Das solle sich auch Häupl ins Stammbuch schreiben oder von seinem Spin Doktor schreiben lassen.

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