• 04.09.2005, 12:49:06
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Affäre Hirschmann: Bures: Wie viel weiß Schüssel wirklich?

Wien (SK) Schüssels "schnoddrige Antworten" im heutigen
"Kurier" zur Affäre Hirschmann weisen für SPÖ-Bundesgeschäftsführerin
Doris Bures darauf hin, dass "Schüssel und auch Klasnic über die
Zahlungen Bescheid wussten". "Schüssel und Klasnic müssen jetzt auf
den Tisch legen, wer die Zahler aus dem ÖVP-Umfeld waren", fordert
Bures am Sonntag. Die ganze Causa um Zahlungen und Mandatsangebote an
Hirschmann zeige, dass die ÖVP und Schüssel "offensichtlich vor
nichts mehr zurückschrecken und diese Methoden nur ein Ziel haben -
den Machterhalt", so Bures am Sonntag. ****

Im "Kurier"-Interview habe Schüssel praktisch zugegeben, dass er
Hirschmann ein EU-Mandat angeboten hat - offensichtlich als Preis für
politisches Wohlverhalten. Man müsse sich fragen, "ob diese Art der
Mandatsvergabe in der ÖVP üblich ist", so Bures, die es als
"demokratiepolitisch unerträglich" bezeichnete, wenn politische Ämter
zum Gegenstand politischer Bestechung werden. "Ungeprüfte Förderungen
aus Steuergeld für Klasnics Bussi-Bussi-Freundin, Mandate und Geld
als Preis für Stillhalten für ehemalige Parteigänger,
Schmutzkübelwahlkampf - die politische Kultur in der steirischen ÖVP
hat einen Tiefpunkt erreicht. Und Schüssel hat zugeschaut bzw. sogar
mitgemacht", so Bures abschließend. (Schluss) sf/ah

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK

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