• 04.09.2005, 12:20:33
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Weninger: Steuerliche Entlastung für die PendlerInnen

Weg zum Arbeitsplatz wird immer teurer; 43 % der PKW-Pendler zahlen schon mehr als 144 Euro

St. Pölten, (SPI) - Für AutopendlerInnen ist der Arbeitsweg in den
letzten fünf Jahren um ein Viertel teurer geworden. So zahlen z.B.
Pendler aus Langenlois nach Wien im Diesel-Pkw 2005 aufgrund der
gestiegenen Dieselpreise und der höheren Steuerbelastung pro Jahr
rund 360 Euro mehr als im Jahr 2000. Die Bahntarife in der Ostregion
sind im Zeitraum von 2000 bis 2003 vier Mal um bis zu 40 Prozent
erhöht worden. So kostete beispielsweise eine ÖBB-Monatskarte 1999
für eine typische Pendeldistanz von 41 km (Wien - Bruck/Leitha) noch
65,50 Euro. Für dieselbe Strecke zahlen die PendlerInnen heute
bereits 88 Euro. Waren es im Jahr 1999 noch 27 % der Autopendler, die
im Monat mehr als 144 Euro für ihren Arbeitsweg ausgeben mussten, so
sind es im Jahr 2005 bereits 43 %. "Diese Entwicklung zeigt
dramatisch, wie sich der Arbeitweg für die Menschen in den letzten
Jahren verteuert hat. Pendeln zu müssen ‚frisst’ jedes Jahr mehr vom
Einkommen auf, ja es sorgt dafür, dass die Haushalteinkommen jedes
Jahr sinken", so der Klubobmann der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Hannes
Weninger.****

Für die SPÖ ist daher eine Erhöhung der Pendlerpauschale um 15
Prozent und des amtlichen Kilometergeldes von 35 auf 42 Cent längst
überfällig. Ebenso fordert die SPÖ eine Senkung der Mineralölsteuer
zur Verbilligung von Benzin und Diesel. Denn auch die Kosten der
öffentlichen Verkehrsmittel steigen. Bereits 26 Prozent aller
Öffi-Pendler zahlen mehr als 144 Euro jedes Monat für ihre
Fahrkarten, weitere 26 % immerhin noch bis zu 72 Euro. "Die aktuellen
Pläne der Bundesregierung zur Verländerung des öffentlichen
Nahverkehrs gefährden auch die Bahnen und Busse, auf die PendlerInnen
in der Ostregion angewiesen sind. Damit drohen weitere Verteuerungen
auch im öffentlichen Verkehr", befürchtet Weninger. Bahn und Bus
können zudem mit dem Pkw nur konkurrieren, wenn sie gut abgestimmt
sind. "PendlerInnen haben von der Pünktlichkeit eines Zuges wenig,
wenn sie dann Zeit beim Umsteigen verlieren. Auch hier muss noch
vieles verbessert werde - und vor allem eine Ausweitung des Angebots,
abgestimmt nicht nur auf Destinationen, sondern auch auf die
Öffnungszeiten der Firmen oder öffentlicher Einrichtungen, wie
Kindergärten, ist einzufordern", so Weninger abschließend.
(Schluss) fa

Rückfragehinweis:
Landtagsklub der SPÖ NÖ
Mag. Andreas Fiala
Tel: 02742/9005 DW 12794
Handy: 0664 20 17 137
mailto:andreas.fiala@noel.gv.at

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