AKS zu Strache: Selektion in der Schule Fehl am Platz!

MigrantInnenkinder dürfen nicht von der Schule ausgeschlossen werden, sondern müssen nach besten Möglichkeiten gefördert werden!

Wien (SK) Sehr erschrocken, aber nicht verwundert, zeigte sich Ingrid Gogl, Bundesvorsitzende der Aktion kritischer SchülerInnen (AKS) über die Meldung von FP-Strache, den MigrantInnenanteil in Schulklassen zu regulieren. "Es kann doch nicht sein, dass SchülerInnen aufgrund ihrer Herkunft aus der Schule ausgesperrt werden. Bildung ist ein Menschenrecht und darf niemandem verwehrt werden", so Gogl am Freitag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Gogl meinte: "Verpflichtende Deutschkurse sind definitiv nicht der richtige Weg zur Integration, sondern setzten MigrantInnen zusätzlich unter Druck." Laut Ingrid Gogl sei das Förderangebot in Österreich schlichtweg zu gering: "Kurse in der Erstsprache der Kinder sind unglaublich wichtig, denn nur wer die eigene Sprache kann, kann auch eine neue Sprache richtig erlernen."

Angesetzt werden sollte vor allem auch bei der Anzahl der SchülerInnen in den Klassen. "Dass das Lernen und Lehren in einer Klasse mit 30 SchülerInnen um ein vielfaches schwieriger ist, hat nichts mit der Herkunft der Kinder zu tun. Weiters sollten StützlehrerInnen individuell auf SchülerInnen eingehen und sie nach deren Bedürfnissen in der Klasse unterstützen", meinte Ingrid Gogl.

"Seine Phrasen, die von einem menschenverachtenden Unterton geprägt sind, kann sich Herr Strache sparen, denn sie tragen weder zu einer Verbesserung der Schulen bei, noch machen sie die ohnehin schon reichlich schwierige Situation von MigrantInnen in Österreich erträglicher", so Ingrid Gogl abschließend. (Schluss) up/vs

Rückfragehinweis: Ingrid Gogl (aks Bundesvorsitzende): 0699/ 11 40 81 42

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