Kadenbach zur angespannten Situation am NÖ-Arbeitsmarkt: "Sofortmaßnahmen statt Ignoranz"

Besorgnis erregende Entwicklung am Lehrstellenmarkt

St. Pölten (SPI) - "Die aktuellen Zahlen zur Arbeitslosigkeit beweisen es einmal mehr: diese Bundesregierung hat versagt", konstatiert Niederösterreichs SP-Parteimanagerin Karin Kadenbach. Angesichts der dramatischen Entwicklung am Arbeitsmarkt fordert die Politikerin Sofortmaßnahmen "Es kann nicht sein, dass sich Schüssel, Bartenstein und Co. auf’s Ignorieren oder Schönreden von Arbeitsmarkt-Statistiken beschränken. Die Menschen haben ein Recht auf wirkungsvolle Sofortmaßnahmen statt selbstverliebter Gipfel-Inszenierungen".****

Die Arbeitslosigkeit in Niederösterreich ist im August im Jahresvergleich um erschreckende 5,9 Prozent auf derzeit 37.991 Vorgemerkte gestiegen. Dazu kommen jene 6.243 Personen, die sich im August in Schulung befunden haben. Vergleicht man die Schulungswerte mit dem Zeitraum des letzten Jahres, kommt man auf ein Plus von 707 Personen (+12,8 %).

Besonders Besorgnis erregend stellt sich für Kadenbach die Situation am Lehrstellenmarkt dar: "Derzeit sind in Niederösterreich mit 2.096 offiziellen Nachfragen um 23,7 % mehr Jugendliche auf Lehrstellensuche als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, das bedeutet einen Anstieg um fast ein Viertel! Die Chance, im Wunschberuf eine Ausbildung zu erhalten, ist für diese jungen Menschen nahe Null. Diese Bundesregierung handelt grob fahrlässig, wenn sie die Zukunftschancen unserer Jugend aufs Spiel setzt. Die in Niederösterreich gestarteten Initiativen zur Jugendbeschäftigung und "ausbildung müssen mit Bundesmitteln sofort ausgebaut und verstärkt werden", fordert LAbg. Karin Kadenbach.

Ein schlechtes Zeugnis stellt Kadenbach auch BM Rauch-Kallat aus:
"Mit 19.356 Vorgemerkten liegt die Frauenarbeitslosigkeit in Niederösterreich um bestürzende 8,7 % über dem Wert des August 2004. Die Tatenlosigkeit der Frauenministerin kostet immer mehr Frauen den Job und schmälert ihre Chancen auf ein selbstbestimmtes Leben", so LAbg. LGF Karin Kadenbach abschließend.
(Schluss) rs

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