U1 Verlängerung in den Norden ermöglicht knapp 100.000 WienerInnen kurze Wege in alle Teile der Stadt

Wien (SPW-K) - Die Verlängerung der U1 bis Leopoldau wird eine wesentliche Verbesserung der Lebensqualität für knapp 100.000 Donaustädter und Floridsdorfer bringen, sind sich die Bezirksvorsteher der Donaustadt und Floridsdorfs, Renate Winklbauer und Ing. Heinz Lehner anlässlich der heutigen Pressefahrt mit Vizebürgermeister Dr. Sepp Rieder einig. Alle fünf neuen Haltestellen sind behindertengerecht ausgestattet, überirdische Stationen sind eingehaust und bieten den Fahrgästen einen optimalen Schutz vor Wind und Wetter.

"An der Endstelle in der Leopoldau wird die U1 optimal an die Schnellbahn angebunden. Ein zusätzlicher, breiter Fußgängerdurchgang wird die Nordrandsiedlung und die Großfeldsiedlung noch besser verbinden", erklärt der Floridsdorfer Bezirksvorsteher Lehner. Die Park & Ride Anlage mit rund 1.100 Parkplätzen soll viele Einpendler schon am Stadtrand dazu bewegen, auf die U-Bahn umzusteigen.

"Die U1 soll die stark befahrene Wagramer Straße und andere Bezirksteile vom Autoverkehr entlasten. Die Fahrzeit ins Stadtzentrum wird dann dermaßen attraktiv sein, dass viele Donaustädterinnen und Donaustädter in Zukunft auf ihr Auto verzichten werden", erklärt Renate Winklbauer, Bezirksvorsteherin der Donaustadt.

Besorgt zeigen sich die beiden Bezirksvorsteher über die Ankündigung von Infrastrukturminister Gorbach, der Bund wolle künftig nicht mehr die Hälfte der Kosten des U-Bahn Ausbaus übernehmen, wie es bisher üblich war. "In den Bezirken fordern unter anderem ÖVP, FPÖ und BZÖ einen Ausbau des U-Bahnnetzes. Und auf Bundesebene weigern sich die Vertreter dieser Parteien, den Ausbau zu sichern", ortet Lehner heftige Diskrepanzen zwischen der Basis und den Parteispitzen der jeweiligen Parteien. (Schluss)

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