Telekom Austria informiert: Aktuelle Lage im Katastrophengebiet entspannt sich

Wien (OTS) - 10 Tage nach der Hochwasserkatastrophe in Tirol und Vorarlberg arbeiten derzeit 200 Mitarbeiter von Telekom Austria rund um die Uhr an der Behebung der Schäden an den Anlagen. Seit Beginn der Katastrophe stehen die Messtechniker, Monteure und das Logistikpersonal ca. 10.000 Stunden im Einsatz. Unterstützt durch Mannschaften aus ganz Österreich und mit Hilfe privater Firmen konnten bereits zahlreiche Verbindungsstellen und Störungen an der Telekom-Infrastruktur behoben werden.

Pfunds großteils wieder in Betrieb

Donnerstag konnte die Verbindungsstelle beim Stubenbach in Pfunds wieder hergestellt werden. Somit sind die meisten Hausanbindungen wieder in Betrieb. Noch immer unterbrochen sind die Leitungen zu den vom Hochwasser zerstörten Gebäuden oberhalb er Stubenbachbrücke. Hier wartet man auf den Abschluss der noch andauernden Aufräumarbeiten.

Außerfern, Lechtal, Bregenzerwald: Schäden behoben

Im Außerfern, dem Lechtal, dem kleinen Walsertal und im Bregenzer Wald konnte der Großteil der beschädigten Netzinfrastruktur wieder hergestellt werden. Die derzeit provisorische Richtfunk-Anbindung von Gargellen im Montafon wird ab Montag durch eine Kabelneuverlegung auf der bisherigen Trasse ersetzt.

Im Paznauntal Großteil der Infrastruktur zerstört

Zahlreiche Murenabgänge verbunden mit der zerstörerischen Kraft des Hochwassers haben große Teile der Brücken und Straßen im Tal zerstört. Damit sind auch Großteile der Telekom-Infrastruktur im Talboden und den abgelegenen Ortsteilen unterbrochen. Seit letztem Sonntag sind zwar alle Vermittlungsstellen und damit das noch vorhandene Telekomnetz sowie die Mobilfunksender wieder in Betrieb; viele Ortsteile haben jedoch weiterhin keine Straße und kein Telefon.

Probleme bereitet noch immer der geschlossene Eingang zum Paznauntal (Gfällbrücke, Wiesberg). Durch die Straßensperre muss das gesamte Material, Bau- und die Messfahrzeuge über den Arlberg und dem Montafon an die Einsatzorte gebracht werden. Dies führt zu weiteren Verzögerungen.

Ab Samstag wird ein 10km LWL (Lichtwellenleiter)-Provisorium von See nach Kappl verlegt. Dann kann auch in Kappl wieder Breitbandinternet betrieben werden. Noch am Wochenende werden Montageteams die Leitung Ischgl - Galtür in Angriff nehmen und auch den Ortsteil Mathon voraussichtlich wieder ans Netz bringen. Vorsichtige Schätzungen gehen davon aus, dass bis Ende nächster Woche der Großteil der Schäden im Paznauntal zumindest durch Provisorien repariert werden kann.

Einkaufszentrum Cyta Völs bis Samstag Abend betriebsbereit

Die größten Schäden im Bezirk Innsbruck Land (z.B. Völs) und in Wörgl konnten in den letzten Tagen beseitigt werden. Probleme bereitet derzeit noch die überflutete Tiefgarage im Einkaufzentrum Cyta Völs, bei der sämtliche Verteilerkästen von Telekom Austria stark in Mitleidenschaft gezogen wurden. Bis Samstagabend rechnen die Teams mit der Inbetriebnahme der ausgefallenen Anlagen.

Für alle Informationen über die Hochwasserschäden steht die Hotline 0800 100 100 rund um die Uhr kostenlos zur Verfügung.

Rückfragen & Kontakt:

Telekom Austria AG
Michael Bstieler
Tel.: 059 059 5 31301
e-mail: michael.bstieler@telekom.at

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