Rossmann gegen Nachprüfungen auf freiwilliger Basis

"Kann mir Wiederholung der Nachprüfung vorstellen, das Lernziel muss aber in jedem Fall erreicht werden"

Wien, 2005-09-02 (fpd) - " Ein Aufsteigen mit mehreren Nicht Genügend , möglicherweise schon in der Volksschule kommt so nicht in Frage. Dies würde auf jeden Fall eine Absenkung des Niveaus zur Folge haben", sagte heute die Bildungssprecherin des Freiheitlichen Parlamentsklubs Mares Rossmann zur jüngsten Forderung von SP-Niederwieser.****

"Hier beschreitet man mit Sicherheit den falschen Weg und tut den Schülerinnen und Schülern nichts Gutes" ist Rossmann überzeugt. Wenn das Lernziel hier nicht erreicht werde, seien die Probleme in den Folgejahren vorprogrammiert.

Grundsätzlich solle in jedem Gegenstand der negativ beurteilt wurde eine Wiederholungsprüfung ablegt werden, allerdings könne sich Rossmann vorstellen, Schülern eine Chance zu geben das Versäumte nachzuholen. Dafür solle die Möglichkeit einer zweiten Wiederholungsprüfung geschaffen werden. " Hier sollte es österreichweit einheitliche und klare Richtlinien geben, an denen sich die Klassenlehrerkonferenz besser als es bisher der Fall war orientieren kann,", fordert Rossmann. Erkenne man, daß das Lernziel erreicht wurde und der Schüler Versäumtes nachgeholt habe, solle erst entschieden werden, ob bei einer Beurteilung mit Nicht Genügend ein Aufsteigen möglich sei oder die Schulstufe wiederholt werden müsse. "Unterm Strich müssen die Schüler das nötige Grundwissen in die nächste Schulstufe mitnehmen um dann dort darauf aufbauen zu können", so Rossmann abschließend. (Schluß)

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitliches Pressereferat

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC0003