Bures: Mafiamethoden der ÖVP im Fall Hirschmann - Schweigegeld angeboten, Drohungen ausgesprochen

Klasnic soll zurücktreten und Schüssel Erklärung über Rolle der ÖVP abgeben

Wien (SK) SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures fühlt sich an Mafiamethoden erinnert, wenn Gerhard Hirschmann Schweigegeld angeboten und sogar bedroht wurde, damit er nicht bei der steirischen Landtagswahl kandidiert. "Das alles ist eng verflochten mit der Volkspartei, die politisch vor nichts mehr zurück zu schrecken scheint", so Bures am Freitag am Rande der SPÖ-Präsidiumsklausur in Lutzmannsburg. "Diese unwürdigen politischen Stilmittel der ÖVP sind spätestens seit der Anleitung zu Leserbrief-Manipulationen und zu Voves-Diffamierungen bestens bekannt", so Bures. ****

Es sei zudem völlig unglaubwürdig, wenn Landeshauptmann Klasnic behauptet, sie habe davon nichts gewusst, wenn ihr engster Vertrauter Hösele das Geld für Hirschmann schon bereit gehalten haben soll. Bures forderte Klasnic auf, sich aus der Politik zurückzuziehen, denn "wenn man Mafiamethoden anwendet, dann ist man rücktrittsreif." Auch Bundeskanzler Schüssel soll eine Erklärung abgeben, welche Rolle die ÖVP in dieser ganzen Angelegenheit gespielt hat. Denn auch Schüssel muss von diesen Malversationen gewusst haben.

Angesprochen auf die Auswirkung des Falles Hirschmann auf die steirische Landtagswahl sagte Bures: "Ich gehe davon aus, dass die Mehrheit der Steirerinnen und Steirer Mafiamethoden nicht schätzt, denn so etwas haben wir in der Zweiten Republik noch nicht gehabt, dass Schweigegeld angeboten und Drohungen ausgesprochen wurden." (Schluss) ns

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