Darabos: Was sagt Schüssel zu Haiders absurden Bezinpreis-Vorschlägen?

Schmerzgrenze bei Benzinpreisen längst überschritten - Regierung sieht tatenlos zu

Wien (SK) Als "absurd" bezeichnete SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos die Forderung von BZÖ-Obmann Haider, alle Landes- und Bundestankstellen zu öffnen und Treibstoff zum Einkaufspreis zu verkaufen. "Wie stellt sich Haider das vor: Steigt der Bund ins Tankstellengeschäft ein und Kanzler Schüssel fungiert dann als oberster Tankwart der Nation?", fragte Darabos und zeigte sich gespannt, wie die ÖVP diese "abstrusen Vorschläge" bewertet. ****

Heftige Kritik übte der SPÖ-Bundesgeschäftsführer daran, dass die Bundesregierung dem Anstieg der Benzinpreise in schwindelerregende Höhen monatelang tatenlos zugesehen hat. "Die Schmerzgrenze bei den Treibstoffpreisen ist nicht nur erreicht, sondern bereits überschritten. Viele Menschen können sich das Autofahren nur noch eingeschränkt leisten", so Darabos. Der SPÖ-Bundesgeschäftsführer bekräftigte daher die Forderung der SPÖ nach einer Anhebung des Kilometergeldes um 6 Cent auf 42 Cent und nach einer Erhöhung der Pendlerpauschale um 15 Prozent. "Die Regierung muss den Hunderttausenden Pendlern endlich rasche und effiziente Hilfe zukommen lassen. Krause Ideen wie die Junktimierung der Aufstockung des Entwicklungshilfebudgets mit der Entlastung der Autofahrer sind sachlich nicht zielführend, sondern nur unanständig", erklärte Darabos abschließend. (Schluss) ps/vs

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: (++43-1) 53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0014