SJÖ fordert Arbeitsmarktpolitk statt Verscherbelung öffentlichen Eigentums

Eurostat-Daten sprechen gegen den Kurs der Regierungspolitik

Wien (SK) In Anbetracht der aktuellen Eurostat-Daten zur europäischen Arbeitsmarktlage kritisiert Ludwig Dvorak, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend Österreich (SJÖ), die gänzliche Abwesenheit einer sinnvollen Beschäftigungspolitik seitens der schwarz-blauorangen Bunderegierung. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Arbeitslosigkeit laut Eurostat um 0,2 Prozent verschlechtert. "Während die Arbeitslosigkeit weiterhin auf Rekordniveau bleibt, hat die Bundesregierung nichts Besseres im Sinn, als öffentliches Eigentum wie die Post zu verscherbeln, um damit Steuergeschenke an Spitzenverdiener zu verteilen", so Dvorak am Freitag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Gerade bei den unter 25-Jährigen stieg die Arbeitslosigkeit von 9,1 Prozent auf 10,1 Prozent besonders stark an. Für Dvorak zeigt dies, dass gerade die Jugend Opfer der ÖVP-FPBZÖ-Umverteilungspolitik von unten nach oben ist: "Wenn man studieren möchte, so verhindert dies die Regierung, wenn man einen Job sucht, tut sie dies auch. Unterm Strich kann man guten Gewissens sagen, dass diese Bundesregierung nur gegen die Interessen der Jugend handelt."

Dvorak fordert abschließend die Umkehrung der derzeitigen Umverteilungspolitik zur Stärkung der Massenkaufkraft und aktive Beschäftigungspolitik für die Jugend: "Wir brauchen öffentliche Lehrwerkstätten, um allen Jugendlichen eine Ausbildung zu garantieren. Die willkürliche Verschenkung öffentlichen Eigentums durch Schüssel & Co an die Superreichen wird die Arbeitsmarktmisere auf keinen Fall beheben." (Schluss) up/vs

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