Keine Arbeit für die Jugend

Bundeskanzler Schüssel bricht Lehrstellenversprechen

Wien (GPA/ÖGB) - Zu Schulbeginn stellt sich die Arbeitsmarktsituation für junge Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wieder ein Mal katastrophal dar. ++++

"Wieder ein Mal viel heiße Luft um nichts," ortet der Jugendvorsitzende der GPA, René Pfister, bei der Ankündigung von Bundeskanzler Schüssel 800 Lehrstellen im öffentlichen Bereich zu Verfügung stellen zu wollen.

"Von den 800 versprochenen Lehrstellen bei Bund, Ländern und Gemeinden gibt es bloß 270. Und selbst bei denen weiß keiner so genau wo diese sind. 65.293 Jugendliche waren Ende August ohne Arbeitsplatz und die Regierung tut nichts. Geldgeschenke an Betriebe, dass diese sich erbarmen mögen den einen oder anderen Lehrling einzustellen sind ganz offensichtlich der falsche Weg. Der "Blum - Bonus" geht ins Leere, die Bundesregierung hat versagt," resümiert Pfister die Untätigkeit der Regierung.

"Warum weigert sich die Regierung so vehement das Konzept des eigenen Regierungsbeauftragten Egon Blum anzunehmen? In Vorarlberg zahlen Firmen die keine Lehrlinge ausbilden in einen Lastenausgleichstopf ein der wiederum Unternehmen fördert die die Facharbeiter von morgen ausbilden. Warum ist dieses Konzept nicht in ganz Österreich anwendbar?" wundert sich Pfister.

ÖGB, 2. September
2005
Nr. 511

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