VP-Hoch: "Zielgruppenarbeit" der SPÖ-Favoriten beeinträchtigt Lebensqualität der Bezirksbewohner

Bezirksvorsteherin ist gesellschaftspolitisch gefordert

Wien (VP-Klub) - "Der gesellschaftspolitische Wahnsinn, Bewohnern des EKH (Anm.: Ernst Kirchweger Haus) mitten in einer Geschäftszone Veranstaltungen zu genehmigen, muss seitens der Bezirksvorstehung rasch aufhören", so reagierte der gf. Parteiobmann der ÖVP Favoriten, Alfred Hoch, auf die gestrigen Vorfälle am Keplerplatz. Jugendliche Punks hatten sich im Rahmen einer genehmigten (!) Veranstaltung auf der Favoritner Fußgängerzone breit gemacht und mit ohrenbetäubendem Lärm Anrainer und Passanten merklich belästigt. "So war der Musiklärm von der Troststraße bis zum Südtirolerplatz deutlich hörbar", berichtet Hoch.

Für ihn, so Hoch, besonders erschreckend war die Tatsache, dass der Jugendschutzbeauftragte (!!) des Bezirks, ein SPÖ-Bezirksrat, sich sichtlich entspannt ins Getümmel mischte und angeregt mit den teils betrunkenen Jugendlichen unterhielt. Zudem bat er die -verständlicherweise - erregten Anrainer und Passanten um Nachsicht, ’es sei ja eine angemeldete Veranstaltung’.

"Im Interesse der Bewohner und der Geschäftsleute kann man nur hoffen, dass es bald ein Umdenken innerhalb der Bezirksvorstehung bei der Genehmigung solcher Veranstaltungen gibt", so Hoch. Auch die Zielgruppenbetreuung der Bezirks-SPÖ muss Grenzen haben, vor allem wenn es um die Lebensqualität der Bezirksbewohner geht. Derartige "kulturelle" Veranstaltungen haben in einem Wohn- und Geschäftsteil des Bezirkes nichts verloren, eine grüne Wiese sei da eindeutig besser geeignet.

Er hoffe, so Hoch abschließend, dass es sich nur um ein Gerücht handle, dass diese Veranstaltung unter SPÖ-Duldung heute und morgen jeweils bis 22 Uhr weitergehe.

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