ARBÖ: Verhalten beim Durchfahren von Erntegebieten

Wien (OTS) - Wenn Traktoren, Mähdrescher und Erntemaschinen auf
den Straßen unterwegs sind, sollten alle Kraftfahrer mit besonderer Vorsicht unterwegs sein, erinnern die ARBÖ-Verkehrsexperten.

Landwirtschaftlich genutzte Fahrzeuge sind zumeist überbreit und behindern bei überdimensionierten Fuhren die Sicht beim Überholen. Sie sind sehr langsam unterwegs, was die Geduld der Autofahrer auf engen Landstraßen gehörig auf die Probe stellt. Trotzdem sollte man abwarten bis sich eine überschaubare Überholmöglichkeit bietet. Dabei sollte einkalkuliert werden, dass Fahrzeuge mit Anhänger einen längeren Überholweg erfordern und durch den Fahrtwind auch etwas von der Fracht verloren geht.

In engen und schwer überschaubaren Kurven gilt: Fuß weg vom Gas und vorausschauend fahren. Schließlich könnte aus einem dahinter einmündenden Feldweg ein Traktor samt Hänger herausbiegen und ein Bremsmanöver bewirkten.

Rutschbahnen nach Regen

Wo viele landwirtschaftliche Fahrzeuge von den Feldern kommend unterwegs sind, muss mit schmierigen Fahrbahnen gerechnet werden. Im Grobprofil der großen Reifen bleibt viel an Erde hängen, die sich nach und nach auf die Straße verteilt. Aufgemischt mit Regen oder in Verbindung mit Laub können sich die Fahrbahnen in Rutschbahnen verwandeln. Speziell Motorradfahrer müssen bei derartigen Straßenverhältnissen vorsichtig und mit einer angemessener Geschwindigkeit unterwegs sein, um Ausrutscher zu vermeiden.

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