Würschls Aussagen sind spätsommerliche Irrungen

Kärnten (OTS) - Als spätsommerliche Irrungen bezeichnet der Freiheitliche Klubobmann-Stellvertreter LAbg. Johann Gallo die SPÖ-Reaktion durch Landesgeschäftsführer Herbert Würschl auf das ORF-Sommergespräch mit Landeshauptmann Dr. Jörg Haider.

Was den Vorschlag Landesregierung und Landtag zu verkleinern betrifft, zeige die SPÖ damit einmal mehr ihr wahres Gesicht. Offensichtlich gehe es ihr dabei immer noch nur um Posten und Pfründe.

Würschl könne versichert werden, dass das Regierungsprogramm auf Punkt und Beistrich erfüllt werde, soferne die SPÖ deren innerparteiliche Querelen im Zuge der Obmannnachfolge beende und wieder zur konstruktiven Arbeit für Kärnten zurückkehre.

Würschls Kritik an Doppelgleisigkeiten im Schulbereich gleichen einer Selbstanklage, denn über 40 Jahre SPÖ-Alleinherrschaft im Bildungsbereich wird auch Ex-Lehrer Würschl nicht leugnen können. Unter Landeshauptmann Dr. Haider seien mit der Objektivierung bei der Schulleiterbestellung und der Abkehr von rot-schwarzen Doppelbesetzungen entscheidende Reformschritte eingeleitet worden. Wenn die SPÖ nunmehr auch einer Zusammenführung von Landesschulrat und Schulabteilung zustimme, könne dies den eingeschlagenen Weg, Sparpotenziale ohne Qualitätseinbußen zu lukrieren, weiter fortsetzen.

Der SPÖ-Landesgeschäftsführer sei daher gut beraten, zuerst vor der eigenen Türe zu kehren, schloss Gallo.

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