Brauner: SozialhilfeempfängerInnen sollen E-Card bekommen

Wien (OTS) - "Die SozialhilfeempfängerInnen haben in Wien den gleichen Zugang zu Gesundheitsleistungen wie alle anderen auch. Weil uns das ein großes Anliegen ist, hat die Stadt Wien allein im Jahr 2004 rund 40 Mio. Euro für die Gesundheitsversorgung der SozialhilfeempfängerInnen ausgegeben", betonte heute Gesundheits- und Sozialstadträtin Mag.a Renate Brauner. "Wenn wir über die E-Card reden, reden wir über die technische Abwicklung und Abrechnung -nicht über die Leistungen und die Frage der Krankenversicherung der SozialhilfeempfängerInnen. Das muss man auseinander halten."

"Mir als Wiener Gesundheits- und Sozialstadträtin ist sehr daran gelegen, dass bei den Betroffenen nicht nur bei den medizinischen Leistungen kein Unterschied gemacht wird, sondern auch im Wartezimmer des Arztes", so Brauner weiter. "Daher haben wir schon vor geraumer Zeit Kontakt mit dem Hauptverband aufgenommen und werden weiter Gespräche führen. Sozialhilfeempfänger sollen ebenfalls mit einer E-Card ausgestattet werden."

"Seit mehreren Jahren wünschen die Länder eine einheitliche Regelung, wie SozialhilfeempfängerInnen zu ihren Gesundheitsleistungen auf nicht-diskriminierende Art und Weise kommen können. Die Stadt Wien hat großes Interesse, eine gemeinsame Lösung in dieser Frage zu finden. Dazu ist die Bereitschaft des Bundes notwendig. Von unserer Seite ist die Bereitschaft jedenfalls gegeben", schloss Brauner. (Schluss) hir

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