Pflanzen aus Belgien für Lake Side Software Park

Rechnungshofbericht über Lake Side Software Park liegt vor

Kärnten (OTS) - "Die Vergabe der Pflanzenlieferung und Begrünung wurde vom Rechnungshof massiv kritisiert, da Haftungs- und Gewährleistungsprobleme zu erwarten sind. Das Angebot der Pflanzenlieferung (Pflanzen aus Belgien) war unvollständig und hätte laut Rechnungshofbericht ausgeschieden werden müssen", sagte Vizepräsident LAbg. Albert Gunzer.
Von 33 Ausschreibungen von Gewerken kam es bei mehr als 10 Gewerken zu Neuausschreibungen wegen Änderung des Leistungsumfanges. Das ist nur ein Teil der Beanstandungen durch den Landesrechnungshof. Für Vizepräsident LAbg. Albert Gunzer ist es absolut unverständlich, warum belgischen Pflanzen zur Begrünung trotz eines unvollständigen Angebotes verwendet wurden und nicht überhaupt die Ausschreibung so vorgenommen wurde, dass der Gartenbauer die Pflanzen mitanzubieten hat, um vor allem auch die entsprechende Gewährleistung zu erhalten. Für Gunzer sind für den Fall auftretender Schäden bzw. Mängel das beauftragte Zivilingenieurbüro sowie der Geschäftsführer vom Lake Side Software Park in Haftung zu nehmen, denn es kann nicht sein, dass gerade bei der Verwendung öffentlicher Gelder derartige Vergabemängel toleriert werden, und bei eventuell anfallenden Reparaturen und Schäden wieder der Steuerzahler zum Handkuss kommt. Darüber hinaus kritisierte Gunzer die vielen Zweitausschreibungen, da für die anbietenden Firmen damit ein sehr hoher Zeit- und Geldaufwand verbunden sei.
Gunzer kündigte auf Grund des vorliegenden Landesrechnungshofberichtes eine entsprechende Initiative im Kärntner Landtag an.

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