Kopietz ad Walter: Von welcher Stadt reden Sie eigentlich?

Rekordbeschäftigung in Wien durch SP-Initiativen für den Arbeitsmarkt

Wien (SPW) - "Man fragt sich ernstlich, von welcher Stadt Herr Walter und die ÖVP Wien eigentlich reden, wenn sie immer neue irreführende Behauptungen in die Welt setzten. Wien ist es jedenfalls nicht, und dies gilt es klarzustellen! Dass die ÖVP Wien angesichts völliger Ideen- und Konzeptlosigkeit versucht, Wien schlecht zu machen, wird spätestens am Wahltag auf sie zurückfallen", kommentierte der Wiener SPÖ-Landesparteisekretär, LAbg. Harry Kopietz am Donnerstag entsprechende Aussagen des Landesgeschäftsführers der ÖVP Wien, Norbert Walter. "Wer in Wien neue Jobs will, der weiß, wem er seine Stimme gibt - der SPÖ Wien!", unterstrich Kopietz gegenüber dem Pressedienst der SPÖ Wien.****

"Im Gegensatz zur ÖVP-geführten Bundesregierung, der die vielen Arbeitslosen in unserem Land völlig egal sind, setzt Wien unermüdlich Initiativen für den Arbeitsmarkt und das mit Erfolg: In den letzten zehn Jahren gab es in Wien einen massiven Jobzuwachs. 2004 waren es 897.934 Beschäftigungsverhältnisse, das sind um 57.000 mehr Jobs als vor zehn Jahren! Mit seinen Arbeitsplatzangebot entschärft Wien auch das Arbeitslosenproblem anderer Bundesländer", so Kopietz, der ausführte, dass 215.000 Nicht-Wiener in Wien Arbeit finden.

Schon jetzt sei Wien das mit Abstand aktivste Bundesland bei den Maßnahmen für den Arbeitsmarkt, so Kopietz, der fortsetzte: "Während der Bund seine Investitionen gegenüber 1999 um eine Milliarde Euro gekürzt hat, erhöht Wien seine eigene Quote kontinuierlich: Rund 2 Milliarden Euro Investitionen seitens der Unternehmen der Stadt sichern und schaffen jedes Jahr rund 50.000 Arbeitsplätze!" Die Attraktivität des Wirtschaftsstandort Wiens spiegle sich auch in der Tatsache wieder, dass Wien Österreichweit die Nummer Eins bei Betriebsgründungen und Unternehmensansiedlungen aus dem Ausland sei.

"Wien ist aber auch die Nummer Eins bei der Förderung von Betrieben im High Tech- und Dienstleistungssektor, denn dort liegen die Arbeitsplätze der Zukunft. Seit 1997 wurden rund 350 Millionen Euro für technologiepolitische Maßnahmen aufgewendet. Deshalb gibt Wien auch doppelt so viel Geld für Forschung und Entwicklung aus wie der Bund. Und diese Investitionen machen sich bezahlt: Bereits 150.000 Menschen sind in etwa 20.000 technologieorientierten Unternehmen in Wien beschäftigt," so Kopietz.

"Eine Ungeheuerlichkeit der besonderen Art sind die Aussagen Walters alleine schon deswegen, wenn man bedenkt, dass die ÖVP-geführte Bundesregierung für die höchste Arbeitslosigkeit in der Geschichte verantwortlich ist", kritisierte der Landesparteisekretär scharf. Durch deren Kürzungspolitik seien alleine in Wien seit 2000 16.000 Arbeitsplätze im öffentlichen Dienst verloren gegangen. "Die völlige Ahnungslosigkeit von Herrn Walter tritt erst recht zutage, wenn er neue Lehrstellen in Wien mit der Blum-Initiative in Zusammenhang bringt", so Kopietz weiter. Wie man den Medien entnehmen kann, starte diese jedoch erst heute. "Die neuen Lehrstellen im August entspringen vielmehr der Tätigkeit von Lehrstellenakquisiteuren und des Teams Personalfinder, alles höchst erfolgreiche Arbeitsmarktinitiativen, die vom Wiener ArbeitnehmerInnenförderungsfonds, dem AMS und der Wirtschaftskammer ins Leben gerufen wurden. Allen Verwirrungsversuchen zum trotz wissen die Wienerinnen und Wiener, dass sie sich auch bei der Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit auf die Wiener SPÖ verlassen können", betonte Kopietz abschließend. (Schluss) tr

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