TOW informiert: Minipigs sind keine Kuscheltiere!

Spontane Begeisterung am Minischweinchen reicht nicht, um hohe Ansprüche zu erfüllen

Wien (OTS) - Die Haltung von Minipigs - ursprünglich für Tierversuche speziell gezüchtete kleine Schweine - als Heimtiere erfreut sich zunehmender Beliebtheit.
Doch müssen sich die HalterInnen klarmachen, dass ein Schwein ein Schwein bleibt. Wer Minipigs als Heimtiere halten will, muss deshalb eine Reihe von Rechtsvorschriften - nicht zuletzt auch bezüglich der Verhinderung von Tierseuchen - beachten. "Minipigs müssen zumindest zu zweit gehalten werden. Die Wohnungshaltung ist verboten", betont in diesem Zusammenhang die Tierschutzombudsstelle Wien.****

Die Einzelhaltung der zunehmend beliebten Minischweine in der Wohnung ist nicht tiergerecht!

Minipigs halten zunehmend Einzug in Privathaushalte - doch ein "Leben mit Schwein" stellt hohe Ansprüche an die HalterInnen. Das "süße Ferkel" kann ausgewachsen zur Neunzig-Kilo-Sau werden. Mit der Geschlechtsreife entsteht dominantes, aggressives Verhalten. Minipigs brauchen daher HalterInnen, die sich entschieden und konsequent verhalten, aber auch sehr viel Geduld und Liebe für ihren Schützling aufbringen. Schweine als soziale Tiere benötigen außerdem Kontakt zu Artgenossen, den auch die beste Halterin/der beste Halter nicht ersetzen kann. Daher ist die Einzelhaltung gesetzlich verboten. Außerdem brauchen Minipigs permanenten Zugang ins Freie, wo sie wühlen und sich suhlen können.

Unter http://www.tieranwalt.at/ informiert die Tierschutzombudsstelle Wien über die anspruchsvollen Bedingungen an die Haltung von Minipigs und verweist auf eine aktuelle Studie zu diesem Thema.

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