FP-Blind: Güterbim: SP-Sima will Bevölkerung für dumm verkaufen

Wahlkampfgag statt ernsthafter Alternative

Wien, 01-09-2005 (fpd) - Als reinen "Bürgerpflanz" bezeichnet der Wiener FPÖ-Umweltsprecher Kurth-Bodo Blind die Ankündigungen der Wiener Linien, die Güterbim künftig als "ernstzunehmende Alternative zum LKW" zu positionieren. Als das Biomassekraftwerk im Umweltausschuss behandelt wurden, hat SPÖ-Umweltstadträtin Sima nämlich festgestellt, dass es sich nicht auszahlt, die 170.000 Jahrestonnen Holz per Bahn oder Schiff in das Biomassekraftwerk nach Simmering heranzuschaffen. Grund laut Sima: Der Anfahrtsweg würde "nur" zwischen 80 und 200 km betragen, so dass sich der Bahntransport nicht rentiere.

In völligem Widerspruch dazu soll nun kurz vor der Wahl der Wiener Bevölkerung die "Güterbim", die viel kürzere Strecken fährt, als Patentlösung der Verkehrsproblematik eingeredet werden, die weniger LKW-Verkehr auf unseren Straßen bedeutet. Auf die Frage, wie denn das Be- bzw. Entladen der "Güterbim" (Schienen meist in der Straßenmitte) für Bäckereien, Küchenstudios, Supermärkte, etc. in der Praxis zu bewerkstelligen ist, hat die SPÖ bis heute keine Antwort parat.

Auch in diesem Fall erweist sich das Wiener SPÖ-Wahlprogramm als Mogelpackung letzter Güte, schloss Blind. (Schluss)am

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