Staatssekretär Kukacka in Taurus-Lok mit 250 km/h auf der Westbahn unterwegs

Verkehrsstaatssekretär überzeugte sich persönlich von hoher Leistungsfähigkeit der bekannten ÖBB-Vorzeigelok

Linz (OTS) - Anlässlich einer Fahrt mit der ÖBB Taurus Lokomotive auf der Westbahn zwischen Linz und Schwanenstadt überzeugte sich Verkehrsstaatssekretär Mag. Helmut Kukacka gestern persönlich von hoher Leistungsfähigkeit der bekannten ÖBB-Vorzeigelok. "Die Produktion der bisher 313 Stück Taurus - Lokomotiven spricht für das hohe technische Know-how des Wirtschaftsstandortes Linz. Mit dem Startschuss für die 3. Taurus-Generation im kommenden Jahr, welche als Mehrsystem-Lok erstmals für den europaweiten Einsatz konzipiert wurde, kommt es zu einem weiteren Meilenstein in der Erneuerung der ÖBB-Lok-Flotte", erklärte Kukacka. ****

Die "Taurus 3" der Baureihe 1216 finde sich - als Mehrsystem -Lokomotive konzipiert - mit allen drei gängigen technischen Standards im Bahnverkehr zurecht. Sie könne daher in Ländern eingesetzt werden, deren Schienennetz wie in Österreich und Deutschland mit 16,7 Hertz Wechselstrom ausgerüstet sind, aber auch in Ungarn und Teilen der Slowakei und Tschechiens mit einer Bahnstromversorgung mit 50 Hertz Wechselstrom.

Fit sei die "Taurus 3" auch auf den Bahnstrecken, wo Züge mit Gleichstrom anstatt mit Wechselstrom versorgt werden, wie in Italien, Slowenien, der östliche Teil der Slowakei und der Norden Tschechiens. Der Produktionsbeginn und Auslieferungszeitpunkt der "Taurus 3" sei im 2. Quartal 2006 geplant. Insgesamt werden 47 Stück der neuen Baureihe in Linz in den Werkstätten der ÖBB Technischen Services GmbH gefertigt, Fertigstellungsdatum mit Ende 2007.

In der Frage des Personaleinsatzes liegt nun weiters der europäische Lokführerschein vor, den die ÖBB in diesen Tagen als erste Bahn Europas einführen. Dieser regle und sichere einheitlich den grenzüberschreitenden Einsatz von Lokführern ab. "Der Lokführerschein ist ein wesentlicher Schritt zum Abbau von Behinderungen im europäischen Eisenbahnverkehr. Diesen Weg müssen wir konsequent weitergehen um den Bahnverkehr effizienter zu machen und die Verlagerung von der Straße auf die Schiene umsetzen zu können", schloss Kukacka.

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