Wehsely: "Frauen gedenken anders" war sensationeller Erfolg

Äußerst positives Echo und ausgebuchte Führungen

Wien (OTS) - Mit einer großen Finissage ging im Museumsquartier am Mittwoch Abend die Ausstellung "Frauen gedenken anders 1945-2005" zu Ende. "Unser Beitrag zum Gedenkjahr war ein fulminanter Erfolg. Über 200.000 Frauen und Männer haben die Ausstellung gesehen, knapp 300 Menschen haben an den restlos ausgebuchten Führungen mit Historikerinnen teilgenommen und wir haben sensationell positive Rückmeldungen bekommen", resümierte Frauenstadträtin Sonja Wehsely. Die Finissage im Museumsquartier haben rund 500 Frauen und Männer besucht. Neben Wochenschau-Jahresrückblicken und historischen Modeschauen auf der Leinwand sorgten Djane Amina Handke und das Frauenkollektiv "quote" für Stimmung.****

Drei Monate lang war die von Sonja Wehsely initiierte und von der Frauenabteilung der Stadt Wien konzipierte Ausstellung vor dem Museumsquartier zu sehen. Die von der Frauenabteilung angebotenen Führungen mit Historikerinnen wurden gestürmt, Sondertermine mussten eingeschoben werden und auf Grund der großen Nachfrage wurde die Erfolgsausstellung auch als Broschüre herausgegeben.

"Frauen gedenken anders" ist keine Ausstellung, die einen nostalgischen Blick auf die Vergangenheit richtet, sondern auf jene Ereignisse und Entwicklungen verweist, die das Leben von Frauen maßgeblich beeinflusst haben und noch immer beeinflussen. Auf 34 je 2,5 Meter hohen Stelen zeigt die von der Frauenabteilung der Stadt Wien erstellte Ausstellung unübersehbar, welchen Beitrag Frauen in der Zweiten Republik geleistet haben und welche Errungenschaften noch heute das Leben von Frauen maßgeblich beeinflussen: von Wiederaufbau bis Fristenlösung, von Pille bis Erwerbstätigkeit, von Stadtplanung bis Gleichstellungspolitik.

Vielfach löste die Ausstellung auch Erstaunen aus: Dass Mädchen bis 1945 für den Besuch eines Gymnasiums eine ministerielle Genehmigung brauchten oder dass Frauen vor dem Gesetz erst seit 1975 gegenüber Männern gleichberechtigt sind, war vielen, vor allem jüngeren BesucherInnen neu. "Eine Intention der Ausstellung war es, auf das Erreichte aufmerksam zu machen, es ging uns aber auch darum, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass das Erreichte auch verteidigt werden muss", erklärte Sonja Wehsely.

Ausstellung wandert weiter: Nächste Station Auhofcenter

Wer die Ausstellung vor dem Museumsquartier versäumt hat, hat bald Gelegenheit, die Schau an anderen Orten Wiens zu sehen. Zahlreiche Bezirke haben ihr Interesse an der Erfolgsausstellung bei der Frauenabteilung angemeldet. Vom 1. bis 7 Oktober wird die Ausstellung im Auhofcenter im 14. Wiener Gemeindebezirk zu sehen sein. Im Anschluss werden die Tafeln in den 17.Bezirk weiterwandern. Die Broschüren zur Ausstellung können bei der MA 57 - Frauenabteilung der Stadt Wien unter der Telefonnummer 4000/83518 oder per e-mail unter frauen@m57.magwien.gv.at bestellt werden. (Schluss) lac

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