VP-Korosec: Chaos in der Wiener Sozialpolitik

SP-Selbstbeweihräucherung soll vom Versagen der Sozialpolitik in Wien ablenken

Wien (VP-Klub) - "Die SP-Stadtregierung versucht krampfhaft über das herrschende Chaos im Sozialbereich hinwegzutäuschen. Angesichts vieler fehlender und undurchsichtiger Maßnahmen sind die Menschen in Wien, vor allem aber die Mitarbeiter der Vereine im Sozialbereich als auch deren Klientinnen und Klienten verunsichert", kritisiert die Wiener Gesundheits- und Sozialsprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Ingrid Korosec, die Selbstbeweihräucherungsversuche von SP-Gemeinderat Deutsch in dessen heutiger Aussendung. Selbst Experten des Wiener Sozialbereiches wissen derzeit nicht, wie es konkret weitergehen soll.

"Die erfolgte Ausgliederung der Sozialagenden der Stadt in den Fonds Soziales Wien - FSW hinterlässt viele ungelöste Fragen", so Korosec weiter und verweist in diesem Zusammenhang auch auf die ungeklärten Probleme im Bereich der Leistungen der Persönlichen Assistenz oder auf die nur provisorischen Förderrichtlinien für Sozialvereine in Wien. "Wien hat zudem die mit Abstand niedrigsten Sozialhilferichtsätze. Eine Erhöhung um 20% auf das bundesweite Niveau wurde bisher von der SP-Alleinregierung einfach abgelehnt. Von einer 'Sozialpartei' kann angesichts dieser Tatsachen keine Rede sein", kritisiert Korosec und fordert die Verantwortlichen der Stadt Wien auf, endlich eine klientenorientierte und transparente Sozialpolitik in Wien umzusetzen.

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