Moser zu Post: Neue Postamtsschließungen und Verringerung der Versorgungssicherheit drohen

Wien (SK) Angesichts der von Infrastrukturminister Gorbach angekündigten Teilprivatisierung der Post im kommenden Jahr sieht SPÖ-Wirtschaftssprecher Johann Moser die Post als das neue Opfer des Chaos in der Regierung. "Gorbach ebnet mit diesem Privatisierungplan den Weg für neue Postamtsschließungen, denn die Aktionäre sind vor allem an einer hohen Dividende interessiert, während eine hohe Versorgungssicherheit den Kurs der Aktie eher drücken wird. Auf mittlere Sicht werden dann nur die rentabelsten Postämter überleben", unterstrich Moser Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Mit der Ankündigung, 25 Prozent der Post bereits im ersten Halbjahr 2006 privatisieren zu wollen, herrsche nun im zweitgrößten Arbeitgeber des Landes große Unklarheit über die weitere Zukunft des Unternehmens, so Moser. Zudem zeige sich die wirtschaftspolitische Inkompetenz Gorbachs darin, dass er die Erlöse aus einem Teilverkauf der Post zur Finanzierung einer Steuerreform heranziehen will. "Gorbach hat damit einerseits das Scheitern der Steuerreform ein weiteres Mal zugegeben, andererseits ergibt sich durch den Verkauf der Post nur ein Einmalerlös, der zur dauerhaften Bedeckung einer Steuerentlastung natürlich bei weitem nicht ausreicht", schloss Moser. (Schluss) ns

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