FP-Kowarik: Auer-Welsbach-Park muss unter Schutz gestellt werden!

Geplanten Baumschlägerungen dürfen nicht realisiert werden

Wien, 22-07-2005 (fpd) - Entsetzt über die Aussagen von SPÖ-Planungsstadtrat Schicker zeigte sich der Obmann der FPÖ-Rudolfsheim-Fünfhaus Bezirksrat Mag. Dietbert Kowarik beim einem Pressegespräch. Schickers Pläne sehen einen massiven Eingriff in den Auer-Welsbach-Park vor. Es soll eine "Sichtachse" zwischen dem Schloss Schönbrunn und dem Technischen Museum hergestellt werden. Das würde zwangsläufig die Zerstörung der größten Parkanlage des dicht verbauten 15. Bezirks bedeuten. Diese "Sichtachse" kann nämlich nur durch umfangreiche Baumfällungen realisiert werden, warnt Kowarik.

Laut Schickers hindere nur mehr eine Tankstelle den endgültigen Einsatz von Kettensäge und Raupenbagger. Kowarik rief in Erinnerung, dass der Park im Jahre 1991 vom 14. in den 15. Bezirk "gewechselt" war. Seit damals habe es zahlreiche kostenaufwändige Planungen gegeben, die bislang keinerlei Ergebnis erbracht hätten.

Rudolfsheim-Fünfhaus ist das Stiefkind der SPÖ-Stadtverwaltung, der Auer-Welsbach-Park legt davon Zeugnis ab. Das Gespenst der "Sichtachse" geistere schon seit Jahren durch das Rathaus. Zumindest diese Gefahr schien gebannt zu sein. Nun soll das brutale Konzept wieder aus der stadtplanerischen Mottenkiste geholt werden, ist Kowarik empört.

Um diesen Wahnsinnsplänen noch rechtzeitig Einhalt zu gebieten, fordert die FPÖ, weite Gebiete des Auer-Welsbach-Parks als "geschützten Landschaftsteil im Sinne des § 25 Wiener Naturschutzgesetzes" zu deklarieren. Damit soll möglichst große Teile des Parks als Grünoase erhalten und vor der Willkür wildgewordener Städteplaner geschützt bleiben. Die FPÖ wird der von der SPÖ geplanten Zerstörung des Auer-Welsbach-Parks jedenfalls nicht tatenlos zusehen, schloss Kowarik. (Schluss)am

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