Tatort Telefonzelle

Das Bundeskriminalamt ersucht um Mithilfe der Bevölkerung

Wien (OTS) - Von Manipulationen an Münztresoren öffentlicher Telefonzellen und den Diebstahl des darin befindlichen Bargeldes dürften sich manche Täter eine einträgliche Einnahmequelle versprechen. Das Bundeskriminalamt verzeichnete heuer bisher bereits über 550 solcher Vorfälle im gesamten Bundesgebiet. Zwar sind diese Straftaten im Vergleich zum Vorjahr um beinahe 40 Prozent zurückgegangen, dennoch ist der dabei entstandene Schaden für die Telekom Austria beträchtlich. Zumeist ist bei solchen Straftaten der Sachschaden weit höher als das eigentliche Diebsgut.

Mitte März dieses Jahres nahm die Polizei in Felixdorf eine vierköpfige, ungarische Einbrecherbande fest. Dieser Erfolg ist unter anderem auch auf die gute Zusammenarbeit mit Telekom Austria zurückzuführen. Die Polizei wies den Festgenommenen noch weitere Straftaten in Wien und in Oberösterreich nach. Mitte August standen die Ungarn in Wiener Neustadt vor dem Richter und fassten Freiheitsstrafen zwischen 18 Monaten und zwei Jahren aus.

Telefonzellen sind auch für andere Kriminalitätsformen eine beliebte Tatörtlichkeit. In diesem Jahr wurden insgesamt 336 Straftaten dieser Kategorien verübt, 115 davon waren Vandalismusakte in Form von Sachbeschädigungen.

Das Bundeskriminalamt setzt zur Eindämmung der kriminellen Übergriffe auf die Mithilfe der Bevölkerung. Bei verdächtigen Wahrnehmungen sollte nicht weggeschaut, sondern sofort die nächste Polizeidienststelle verständigt werden.

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