ÖAMTC verlangt klares Nein von Bundesregierung zu Pkw-Mautplänen

  Club fordert, den Spekulationen ein Ende zu setzen   Wien (ÖAMTC-Presse) - Fast täglich gibt es neue Gerüchte und Spekulationen zur Einführung einer fahrleistungsabhängigen Pkw-Maut (Road-Pricing) in Österreich nach den nächsten Nationalratswahlen. Da es sich bei dieser Frage um eine politische Entscheidung handelt, fordert der ÖAMTC die Bundesregierung auf, mit einer verbindlichen Erklärung den diversen Spekulationen ein Ende zu setzen. "Gerade jetzt, wo die Kraftfahrer beim Tanken besonders tief in die Tasche greifen müssen, dürfen sie auch im Interesse des Wirtschaftsklimas, nicht weiter durch diverse Spekulationen verunsichert werden. Die Regierung muss klarstellen, dass es keine zusätzlichen, hausgemachten Belastungen mehr geben wird", fordert ÖAMTC-Generalsekretär Hans Peter Halouska.   Die Einnahmen des Staates aus dem Kfz-Verkehr machen pro Jahr 10,3 Milliarden Euro aus. Davon entfallen rund 3,5 Milliarden Euro auf die Mineralölsteuer, die ohnehin einer Pkw-Maut entspricht, weil sie fahrleistungsabhängig ist. "Darüber hinaus ist sie flächendeckend, führt also zu keiner Mautflucht und belohnt zudem verbrauchsgünstige Fahrzeuge", sagt Halouska. Jeder einzelne Pkw-Besitzer bezahlt bereits jetzt 1.900 Euro jährlich an Steuern, Abgaben und Mauten. Damit ist für den ÖAMTC-Generalsekretär bei weitem das Ende der Fahnenstange erreicht.   (Schluss) ÖAMTC-Pressestelle/Sabine Fichtinger

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